
[Intro] [Slow heavy cello solo, distant war drums, ominous strings build up] [Verse 1] Sechzehnhundertvierunddreißig im Nördlinger Ried, als ein schwedisches Heer heraufzieht. Fünfundzwanzigtausend Mann bereit, Nördlingens Verteidiger entzweit. Auf zwei Hügeln tief verschanzt, wird im Rhythmus der Kanonen getanzt, bis die finstere Nacht anbricht, der Kampf pausiert ganz ohne Licht. [Chorus] [Orchestral climax, driving war drums, choir backing] Kanonen donnern, musketen knalln! Seht Schwedens stolze Banner falln! zwei lange Tage dauert die Schlacht – die Kaiserlichen brechen Schwedens Macht! [Verse 2] [Martial marching rhythm, heavy staccato cello] Verstärkung für die Angreifer naht, Feldmarschall Horn trifft ein um Mitternacht. Die Schweden im Vorteil sich wähnen, sich völlig beim Ligaheer verzählen. Morgens um fünf die Hörner erklingen, die Schweden den Hügel wollen bezwingen. Es gelingt, doch die Spanier geschwind, holen den Albuch zurück im Sturmwind. [Chorus] [Full orchestra, thunderous timpani, dramatic choir] Kanonen donnern, musketen knalln! Seht Schwedens stolze Banner falln! zwei lange Tage dauert die Schlacht – die Kaiserlichen brechen Schwedens Macht! [Bridge] [Tempo increases, chaotic strings, aggressive brass] Gegen Mittag des zweiten Tages die Liga agiert, geht zum Angriff über, nach Protestantenblut giert. Die Übermacht der Liga ihre Wirkung zeigt, das Schwedenheer geschlagen in den Rückzug treibt. [Instrumental Break] [Screaming solo cello, heavy military snare, orchestral collapse] [Outro] [Music slows, stripped down to dark cello and solemn spoken/sung baritone] Der Schlachtlärm legt sich, die Verluste, so hört: Zehntausend gefallen, die schwedische Artillerie zerstört. Das Pulver, die Kasse und der gesamte Tross nun in Liga-Hand, ein schwerer Schlag für das protestantische Land. [Outro Solo] [Melancholic fading cello, distant wind] [End]

