Die Zeit… unbarmherzig, neutral, ein stetiger Fluss, immer schneller, immer kleinere Einheiten, zerfällt in Sekunden, in Millisekunden, und doch – unendlich. Sie zieht uns mit, überholt uns, verblasst in der Ferne, nicht fassbar, nicht zu greifen. Ich will sie einfangen, ihr Herr werden, sie mir unterordnen, doch sie entgleitet, wie Sand zwischen den Fingern. Verzweifle. Ich strecke mich nach ihr, doch sie bleibt der Schatten, der sich nicht fassen lässt, der immer vor mir tanzt, unerreichbar. Gebe auf. Lasse sie los, lasse sie mich führen, mit ihrem Rhythmus, mit ihrem Takt, im Einklang. Freiheit. Nicht durch Festhalten, sondern durch Loslassen, im Fluss der Zeit, im Spiel mit ihr, in der Hingabe. Die Zeit… unbarmherzig, und doch meine Begleiterin. Die Freiheit kommt nicht im Widerstand, sondern im Fließen.