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Wenn die Welten fallen

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V5

Nichts fällt laut, wenn alles endet. Die Götter schweigen, der Himmel steht, Kein Zeichen mehr, das weitergeht. Was uns hielt, löst sich im Staub, Und selbst der Sturm hat seinen Glaub. Wenn keine Flamme mehr Wärme gibt, Bleibt nur, wer neben dir steht. Wenn die Welten fallen, Hand in Hand, Stehn wir still im letzten Brand. Kein Schrei, kein Schwur, kein Heldentum, Nur wir im Kreis – und der Himmel stumm. Die Meere ziehn sich schweigend zurück, Zeit zerbricht in Augenblick. Kein Lied bleibt rein, kein Name klar, Doch wir sind hier – und das ist wahr. Was endet, nimmt uns nichts zurück, Was wir geteilt, bleibt Augenblick. Wenn die Welten fallen, ohne Klang, Hält uns kein Gott, kein alter Zwang. Nur Atem, Nähe, letzter Blick, Mehr braucht das Ende nicht. Ich bleibe. Ich gehe. Ich halte dich. Wenn die Welten fallen, sind wir hier, Kein Morgen mehr, doch noch ein Wir. Aus Staub geboren, zu Staub bereit, Gemeinsam still – jenseits der Zeit.