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Oh Gott, welches Gericht? - 03.11 2006

Oh Gott, welches Gericht? Oh Gott, welches Gericht… Wenn das Gericht zuerst am Hause Gottes beginnt, so fragt sich der, der Dich kennt, wo ist der Abfall sichtbarer als bei denen die sich Deinem Namen nach Christen nennen? Oh Jesus, welch ein Gericht? Ein Gericht das eine Reaktion ist auf eine in Schlaf verfallene Christenheit die vorgibt und immer darauf pocht, christlich zu sein. Welches Gericht von Gott ereilte und ereilt ein laues Bekenntnis, in der alle Kernaussagen des Christseins wie verdammt aus der Botschaft ausgeschlossen wurden und werden. Es ist eine wirksame Kraft des Irrtums die sich über die Christenheit zieht, welche nicht mehr wahrhaben möchte, dass Christsein immer und unaufhörlich an Jesus Christus hängt, der alleine Erlösung erwirkt hat. Oh Jesus, welches Gericht, das so wenige verstehen wollen und darum ist auch dieses Dahingegebensein so deutlich erkennbar. Dahingegeben in die eigenen Lüste, die auch vor den Ohren nicht halt machen, denn die vielen falschen Hirten, Lehrer und Propheten predigen nicht mehr das einfache klare Evangelium, sondern das was die Hörer hören wollen, das nachdem ihnen die Ohren jucken. Vor Gott ist das ein Gestank, ja es ist ein Gräuel und diese geistige Verdrehtheit verlangt seinen Lohn, welcher sich auf die ganze Gesellschaft legt. Demnach trägt die abgefallene Christenheit Schuld daran, was sich durch Mangel an Erkenntnis des Sohnes Gottes im Verwildern der Gesellschaft ausdrückt. Der Fingerzeig geht immer zurück auf den, der den Splitter aus seines Bruders Augen ziehen möchte. Aber wenn der Balken aus dem eigenen Auge gezogen ist, muss der Bruder wie die Schwester gewarnt werden. Es tut weh, der alten Natur des Menschen zu erklären, dass am Kreuz von Golgatha ihr Platz ist und es tut gut, mit Jesus ein Auferstehungsleben zu leben, das sich allein an Gottes Wort orientiert. Wie recht hatte doch ein Martin Luther in Bezug darauf, was das Gericht über das nicht hörende Volk sein würde, das Gericht kam mit der vollen Wucht. Es bleibt immer die Frage, ob wir im Sinne unseres Lebens aus der Gemeinschaft mit Jesus leben, dann erfüllt sich das Wort „Du liebst Gott nicht mehr als Du sein Wort liebst.“ Oh Gott, welch ein Segen, der nicht zu erfassen ist.