
Strophe 1 Ich komm zurück mit leichtem Jepäck, mit Sand in den Schuhn und neuen Jedanken. Hab kaum was jebraucht, nur Zeit und Licht, und plötzlich frag ich mich: Mehr ....... braucht ....... es ....... nicht? Kein Dauerrauschen, kein Nachrichtendruck, kein Blick aufs Handy bei jedem Schluck. Die Welt war noch da, doch ich war frei, und diese Ruhe nehm ich mit dabei. Refrain Ich will die jute Laune nicht wieder verliern, nicht jeden dunklen Ton gleich in mir spürn. Will weniger tragen, mehr bei mir sein, will raus aus dem Müssen, mehr ins Leben hinein. Denn ich hab jesehn, was am Ende wirklich zählt: Nicht alles zu haben, nur das, was mich hält. Aus dem Urlaub bring ich mehr als Erinnerungen mit — Ich bring den Wunsch mit, dass sich endlich etwas ändert Schritt für Schritt. Strophe 2 Im Koffer war wenig, doch alles war da, zwei, drei Sachen — und das Leben lief klar. Zu Hause stapelt sich so vieles an, von dem ich nicht mal sagen kann, wofür und wann. Warum jeb ich Stunden und Tage her, für Dinge, die mein Herz nicht tragen mehr? Auch manches Hobby, das mal Feuer war, fühlt sich heute fern an, nicht mehr so wahr. Pre-Refrain Vielleicht ist es Zeit, sich ehrlich zu sehn, nicht nur weiterzurennen, sondern neu zu verstehn. Refrain Ich will die jute Laune nicht wieder verliern, nicht jeden dunklen Ton gleich in mir spürn. Will weniger tragen, mehr bei mir sein, will raus aus dem Müssen, mehr ins Leben hinein. Denn ich hab jesehn, was am Ende wirklich zählt: Nicht alles zu haben, nur das, was mich hält. Aus dem Urlaub bring ich mehr als Erinnerungen mit — Ich bring den Wunsch mit, dass sich endlich etwas ändert Schritt für Schritt. Bridge Und ich hab die Menschen gesehn, still und schwer, manche wollten so viel, doch ihr Körper konnte nicht mehr. Da hab ich jemerkt: Ich will besser auf mich schaun, will Kraft aufbauen, statt sie langsam abzubaun. Will mich mehr bewegen, nicht irgendwann, jetzt, bevor man das Wertvolle im Alltag verletzt. Jesund zu sein ist nicht selbstverständlich — und genau das wurde mir plötzlich kenntlich. Letzter Refrain Ich will die jute Laune mit hinüberziehn, will nicht gleich wieder im jrauen Alltag verblühn. Will weniger Ballast und mehr klare Sicht, mehr ehrliche Fragen und Ausreden nicht. Will prüfen, wofür ich mein Leben hergeb, und ob das, was ich tue, mir wirklich noch lebt. Aus dem Urlaub bring ich nicht nur Sonne zurück — ich bring den Mut mit zur Veränderung Stück für Stück. Outro Vielleicht ist jenau das das schönste Souvenir: Nicht was ich jetragen hab — sondern was bleibt bei mir?

