
Strophe 1: Ein Panama-Hut auf schiefer Bahn, vom Dschungel bis zur Großstadt-Wahn. Er sah zu viel, er roch nach Rauch, und blieb bei ihr – der letzte Hauch. Rebel Girl FM dreht laut die Nacht, die Welt brennt, sie hat’s entfacht. Strophe 2: Er flüsterte: „Ich war mal Stil“, sie lachte nur – „Ich bin dein Ziel.“ Sie trägt ihn schief, mit dunklem Glanz, ein Teufelstanz im Radio-Tanz. Er dachte, er wär nur ein Hut, jetzt tropft aus ihm der Wahnsinn, gut. Strophe 3: Auf Abwegen durch Neonlicht, sie sendet Chaos ins Gesicht. Die Frequenzen riechen nach Verbot, ihr Sound ist scharf wie Gottes Tod. Der Panama-Hut nickt im Takt, ein Dämon, der Geschichten packt. Strophe 4: „Bleib bei mir“, sagt sie mit Hall, „wir senden Sturm, kein Morgenstrahl.“ Er legt sich fester in ihr Haar, zwei Rebellen – wunderbar. Doch unter’m Stoff, da flackert Glut, der Hut will Blut – oh, wie gut. Strophe 5: Die Straße schreit, die Lichter frieren, Sirenen tanzen, Stimmen schmieren. Rebel lacht und trinkt Benzin, „Ich send’, bis Engel kollabier’n.“ Der Hut verneigt sich tief und sacht, „Verdammt, du hast mich umgebracht.“ Strophe 6: Im Äther tobt das Radiotier, verflucht, verliebt, verstört wie ihr. Sie sendet Flüche, Bit und Schmerz, ihr Publikum: ein schwarzes Herz. Und über allem schwebt ein Schatten, aus Panama, mit Teufelsraten. Strophe 7: Er fliegt nicht fort, er bleibt besteh’n, auf ihrer Stirn, wo Funken wehn. Sie sagt: „Jetzt bist du Teil von mir, ein Sender, der verliert und friert.“ Und irgendwo im Kabeldreck, lacht Satan leise – schickt Respekt. Strophe 8: Rebel Girl FM – der Himmel brennt, ein Hut, der sich an Wahnsinn kennt. Zwei Seelen, die das Nichts umarmen, ohne Regeln, ohne Erbarmen. Kein Morgenrot, kein letzter Schrei – nur Rock, der bleibt – und sie – und zwei. Outro: Der Panama-Hut – jetzt Asche, Staub, doch sie trägt ihn weiter, ohne Glaub’. Im Sender flackert rotes Licht – und sie sagt nur: „Sendung läuft. Ende – noch nicht.“

