
[Intro – Flüstern, verzerrt, hallend] „Ich hör die Glocken unter’m Meer… Rungholt lebt – und es will mehr…“ ⸻ [Strophe 1 – tiefe Stimme, monoton, treibender Beat] Im Nebel liegt das Erbe, das Wasser schweigt den Fluch, die Deiche sind gebrochen – der Sturm war Gottes Fluch. Sie tranken gold’nen Wahnsinn, lachten laut und blind, doch was sie nie begriffen: der Tod kommt mit dem Wind. ⸻ [Pre-Chorus – verzerrter Gesang] Sie sagten, sie seien Götter, doch das Meer kennt kein Gebet. Jetzt schreien sie durch Zeiten, wo kein Retter mehr versteht. ⸻ [Chorus – voller Klang, hymnisch, hart] Rungholt brennt im Blut der See! Glocken klingen aus dem Klee. Verdammt für Stolz und Spott – versunken war ihr Gott. Rungholt! – Wo die Schatten flieh’n, im Watt die alten Geister zieh’n. Vergessen, doch nicht tot: sie singen Sturm und Tod. ⸻ [Strophe 2 – rhythmisch, wie ein Marsch] Die Türme schwarz wie Eisen, von Salz und Schuld zerfressen, die Kinder sanken singend – die Flut hat sie besessen. Im Schlamm begrabene Herzen, die nie mehr Ruhe sah’n, die Glocken schlagen weiter – tief unten im Nordseemeer. ⸻ [Bridge – noisig, chaotisch, mit Spoken Word] „Ihr habt gelacht, ihr habt geflucht. Ein Priester? Nur ein Spiel. Jetzt ruft das Meer nach Rache. Rungholt war euer Ziel.“ ⸻ [Chorus – wiederholt, noch druckvoller] Rungholt brennt im Blut der See! Glocken klingen aus der See. Verdammt für Stolz und Spott – versunken war ihr Gott. Rungholt! – Die Stille schreit, aus Dunkel wächst die Ewigkeit. Ein Fluch aus Schlamm und Tod, vergessen ist kein Tod. ⸻ [Outro – Instrumental, langsam ausblendend, Meeresrauschen] Verzerrte Stimmen im Hintergrund flüstern alte friesische Namen…

