
Weiß – Zwischen Schnee und Ewigkeit
[Verse 1] Vor dem Fenster bricht der Morgen weiß, leise ruf ich deinen Namen. Sanftes Licht zerfließt im Nebelgrau, in mir sind Träume neu erwacht. Ferne Schwäne breiten weit die Flügel. [Verse 2] Kalter Wind trägt deine Stimme her, Schwäne landen still im Schnee. Werden Licht und lösen Grenzen auf zwischen dir und mir – ich seh’, wie wir eins werden im weißen Meer. [Bridge] Stille… in der Leere hier. Wer ruft meinen Namen leis’? Ins weiße Nichts rufe ich zu dir: „Welche Farbe hat die Liebe? Weiß?“ Eine zarte Antwort fliegt wie eine Feder zu mir. [Chorus] Weiß — you fade into my light Tränen, Stimmen halt ich fest. Mein Herz wird klar und rein und licht. Weiß — deine Seele spricht. Langsam hellt der Morgen sich, schwindend, doch gewiss. Weiß — stay in this dream In den weißen Federn hier fühl ich dich als Wind in mir, Ewigkeit wird klar. Weiß — im weißen Schein. Liebe, Trauer, alles rein, übers Dasein hinaus, leuchtend, ganz allein. [Verse 3] Unsichtbare Fäden binden unsre Seelen zwei, ein Schwanenlied erklingt so klar. Alle Fragen werden leicht und frei, in dem Moment sind wir ein Paar, ein einzig Licht, so hell und neu. [Outro] Schau hinauf – eine weiße Feder schwebt, ohne Anfang, ohne Ende. Im ewigen Kreis, der uns umwebt, sanft und klar umfängt er uns, für immer… ewig weiterlebt.

