
(Strophe 1) Die Stadt liegt wach, mein Herz noch leiser, im Fenster spiegelt sich die Zeit. Zwei Schatten tanzen auf dem Gleis, der Zug der Zukunft fĂ€hrt bereit. Du sprichst von NĂ€he, von Bleiben, von âWirâ, ich hör den Klang, doch nicht die Richtung in mir. Mein Herz will fliegen, mein Kopf bleibt hier â wo ist das Morgen, das zu mir gehört? (Refrain) Zwischen zwei Wegen â wo fĂŒhrt mich der Wind? Ein Teil von mir bleibt, ein Teil zieht dahin. Kein Ja, kein Nein, nur dieses Vielleicht, das still in mir brennt und niemals weicht. (Strophe 2) Die PlĂ€ne liegen auf Papier, die TrĂ€ume riechen nach Asphalt. Doch deine Hand auf meiner Haut macht alles plötzlich wieder schmal. Ich frag mich leise, was mehr zĂ€hlt: der Schritt nach vorn oder das, was fehlt? Im Echo deiner Stimme schwingt das Leben, das mich leise zwingt. (Refrain) Zwischen zwei Wegen â wo fĂŒhrt mich der Wind? Ein Teil von mir bleibt, ein Teil zieht dahin. Kein Ja, kein Nein, nur dieses Vielleicht, das still in mir brennt und niemals weicht. (Bridge) Vielleicht ist es kein Entweder-oder, vielleicht nur ein Kreis im Meer. Vielleicht ist Liebe kein Hindernis, sondern das Ziel â doch wer sagt, woher? (Outro) Ich steh am Rand, der Morgen ruft, der Regen fĂ€llt, mein Herz bleibt stumm. Zwei Wege, zwei Welten â und ich geh weiter, irgendwo dazwischen â und bleib doch jung.

