Song Cover Image

Weil man's Leben nennt... (Strong A capella Duet Version)

[Intro] [Fade in] [female incantations] [pounding tribal drums] [Intro] [a capella intro][female voice only] Er geht durch Tage, grau wie kalter Stein, im Kopf ein Sturm, doch keiner lässt ihn rein. Er kämpft gegen Geister weiß wie Papier, die wachsen, schaut er, direkt vor der Tür. Die Uhr frisst Minuten, stumm und unerkannt, Leben läuft weiter, wie Wasser durch die Hand. [Break] [pounding tribal drums] [Vers 1] [melodical vocals][female voice, male voice, alternate][strong build up] Er zieht sein Schwert aus Pflicht und Müdigkeit, und trifft doch nur den Staub der Eitelkeit. Der Feind trägt Masken, groß und bunt bemalt, doch hinter ihnen steht nur eine Gestalt. Im Alltag werden Schlachten plötzlich Krieg, ein Blick, ein Wort, und schon ist alles schief. Er zählt still die Risse an der eignen Wand, merkt zu spät: das Schloss ist in seiner Hand. [Chorus] [rhythmical vocals][female voice, male voice, singing together][pounding tribal drums] Alles zerbricht, und trotzdem geht es fort, die Welt rollt weiter, ohne Trost, ohne Wort. Am Rand steh’n Monster, riesig wie ein Haus, treten sie zurück, werden Schatten nur daraus. Die Zeit verrinnt, ungenutzt, und ohne Sinn, sie nimmt ihm heut und lässt kein Morgen drin. Er schreit in sich hinein, bis die Stille brennt, und läuft doch weiter—weil man’s Leben nennt. [Vers 2] [melodical vocals][female voice, male voice, alternate][strong build up] Er baut sich Zellen aus „Ich muss“ und „Ich soll“, und macht sich Gitterstäbe Zoll für Zoll. Ein Schlüssel liegt im Innern, kalt und nah, doch seine Hand so fremd, als wäre sie nicht da. Er sieht die Trümmer, hört das Splittern laut, wie Hoffnung, die sich an Versprechen baut. Und jeder Tag, der ohne Atem geht, wird größer als die Last, die vor ihm steht. [Break] [pounding tribal drums] [Bridge] [rhythmical vocals][female voice, male voice, alternate] Dann bleibt er stehen, mitten in dem Lärm, spürt Wut wie Feuer, nah, und doch so fern. Die Riesen schwanken, wenn er stehen bleibt, weil Mut sie schrumpft, sobald man Wahrheit schreibt. Ein Schritt nach vorn, und etwas in ihm spricht: „Du bist nicht klein—nur müde und mehr nicht.“ [Chorus] [rhythmical vocals][female voice, male voice, singing together][pounding tribal drums] Alles zerbricht, und trotzdem geht es fort, die Welt rollt weiter, ohne Trost, ohne Wort. Am Rand steh’n Monster, riesig wie ein Haus, treten sie zurück, werden Schatten nur daraus. Die Zeit verrinnt, ungenutzt, und ohne Sinn, sie nimmt ihm heut und lässt kein Morgen drin. Er schreit in sich hinein, bis die Stille brennt, und läuft doch weiter—weil man’s Leben nennt. [Vers 3] [melodical vocals][female voice, male voice, alternate][strong build up] Er wirft den Blick nach oben, schwarz vor Zorn, und macht aus jedem Zweifel einen Dorn. Die Straße lacht ihn aus mit hellem Schein, doch in der Brust wird endlich etwas klein. Er fängt die Sekunden, zählt sie nicht mehr tot, weil ungenutzte Zeit leise wird zu Spott. Er reißt die Bilder von den Wänden weg, und merkt, wie wenig hinter ihnen steckt. [Outro] [soft sung words][female voice, male voice, singing together] Er geht noch immer, wütend, klar, bereit, mit Narben, doch mit neuer Wachsamkeit. Die Monster stehen weiter an seinem Rand, doch schrumpfen, wenn er sie beim Namen nennt. Der Abend senkt sich schwer auf jeden Schritt, die Stadt wird leiser, doch er geht noch mit. Die Trümmer liegen still im letzten Licht, was gestern drohte, jagt ihn heute nicht. [Chorus] [rhythmical vocals][female voice, male voice, singing together][pounding tribal drums] Alles zerbricht, und trotzdem geht es fort, die Welt rollt weiter, ohne Trost, ohne Wort. Am Rand steh’n Monster, riesig wie ein Haus, treten sie zurück, werden Schatten nur daraus. Die Zeit verrinnt, ungenutzt, und ohne Sinn, sie nimmt ihm heut und lässt kein Morgen drin. Er schreit in sich hinein, bis die Stille brennt, und läuft doch weiter—weil man’s Leben nennt. [Ending] [spoken words][female voice] Nicht jeder Kampf ist draußen, groß und laut, oft ist’s das Herz, das sich die Kerker baut. Und alles bricht—doch Leben bleibt in Gang, ein Fluss, der weiterzieht, trotz Stein und Zwang. So läuft das Leben weiter, roh und echt— und er geht mit, nicht siegend, doch gerecht. [Whispering voice][pounding tribal drums only] Die Zeit rinnt weiter, kühl, unbestechlich klar— und lässt ihn gehen, verwundet, wach, noch da. [Chorus] [rhythmical vocals][female voice, male voice, singing together][pounding tribal drums] Alles zerbricht, und trotzdem geht es fort, die Welt rollt weiter, ohne Trost, ohne Wort. Am Rand steh’n Monster, riesig wie ein Haus, treten sie zurück, werden Schatten nur daraus. Die Zeit verrinnt, ungenutzt, und ohne Sinn, sie nimmt ihm heut und lässt kein Morgen drin. Er schreit in sich hinein, bis die Stille brennt, und läuft doch weiter—weil man’s Leben nennt. [Last Ending] [Whispering voice][pounding tribal drums only] Die Zeit rinnt weiter, kühl, unbestechlich klar— und lässt ihn gehen, verwundet, wach, noch da. [Outro] [Fade out] [female incantations] [pounding tribal drums]