STROPHE 1 Wellenschäume, Wolkensäume, Wünsche, Träume, im Entfalten, im Zerfließen festgehalten. Manch Erlebtes, längst Entschwebtes, mit Anderen leicht Verwebtes, wie Erinnerungen im Wind. PRE-CHORUS Und die Zeit trägt leis die Fäden, zieht sie warm durch Raum und Nacht; sanftes Flüstern alter Wege, die die Seele wach gemacht. CHORUS Wie sie kommen, wie sie fliehn – Launekinder, Phantasien, Bilder nur im Vorüberziehn, Liebespoesien. Schimmernde Sekundenblumen, die im Innern weiterblühn, und in jedem Herz-Moment ihre Spuren ziehn. STROPHE 2 Fernes Leuchten, altes Fluten, Wortfragmente, Herzensgluten; und im Schweigen klingt der Tag. Wilde Funken, offne Welten, sanfte Spiele, goldne Felder; alles, was die Seele mag. PRE-CHORUS Und die Zeit trägt leis die Fäden, webt sie in die Wirklichkeit; jeder Traum ein stilles Echo unsrer Zärtlichkeit. CHORUS Wie sie kommen, wie sie fliehn – Launekinder, Phantasien, Bilder nur im Vorüberziehn, Liebespoesien. Schimmernde Sekundenblumen, die im Innern weiterblühn, und in jedem Herz-Moment ihre Spuren ziehn. BRIDGE Oh, wir treiben durch die Räume, durch Gedanken, Wortgeträume, und vergessen Zeit und Pflicht. Jede Regung, jede Sehnsucht schreibt ihr leises Lichtgedicht. CHORUS (groß, final) Wie sie kommen, wie sie fliehn – Launekinder, Phantasien, Bilder nur im Vorüberziehn, Liebespoesien. Schimmernde Sekundenblumen, die im Innern weiterblühn, und im Atem der Erinnerung uns're Seelen ziehn.


