Das Meer ist heute still... fast so, als würde es zuhören. Ich geh den alten Strand entlang, wo unsere Spuren einmal waren. Der Abend legt sein goldenes Licht auf Muscheln zwischen Sand und Jahren. Ein leiser Wind zieht übers Meer, er trägt Erinnerungen weit. Und plötzlich bist du wieder da, ganz nah in dieser Sommerzeit. Der Wind kennt deinen Namen, er flüstert ihn zu mir. Mit jeder kleinen Welle bist du ein Stück bei mir. Und wenn die Sonne langsam im Meer nach Hause geht, weiß ich, dass meine Liebe den Sommer überlebt. Im kleinen Café spielt ein Lied, das wir so oft gemeinsam hörten. Ich lächle still in mich hinein, als würden sich die Jahre nicht mehr stören. Die Möwen ziehen ihren Kreis, der Himmel färbt sich rosarot. Manchmal genügt ein Augenblick, und jedes Herz schlägt wieder groß. Der Wind kennt deinen Namen, er flüstert ihn zu mir. Mit jeder kleinen Welle bist du ein Stück bei mir. Und wenn die Sterne leuchten, ganz still und sanft wie damals schon, bleibt jeder Sommerabend für mich dein schönster Ton. Vielleicht ist Liebe nichts, was man festhalten kann. Vielleicht ist sie nur ein warmer Sommerwind, der bleibt... auch wenn man ihn nicht sieht. Der Wind kennt deinen Namen, und trägt ihn übers Meer. Ich schließe meine Augen und wünsche nichts mehr. Denn jeder neue Morgen beginnt mit deinem Licht. Solang der Sommer atmet, vergess ich dich nicht. Der Wind kennt deinen Namen... und ich mein Herz.