
Unverschämt leicht ohzong Es ist ungerecht und wieder ham ma`s, die Männer werden in dem Beruf diskriminiert, jawohl, von Männern die`s nicht nötig ham. Trong Sie moi bei dreißig Grad aufwärts an Anzug, a lange Hosn und a Krawattn, vielleicht foit Eahna no ei, dass ma an lockeren Mantl ah no trong soit. Unverschämt und d`Frauen, de kennan mit Schlapperl und luftig leicht daherkemma. Schaun`S as nur oh, mit na Tunika, oder de do, mit Spaghettiträgershirterl. Und ih Depp, ohzong wia zum Schneeschaufeln. So is des. Muass des sei, grad in da Hemdn-Abteilung? Ich verstand`s ja in da Anzug-Abteilung. Ja mei, so is des, weil sich des de Geschäftsleitung eibuidt. Es wär nur zu gerecht, wenn de Frauen a Kostüm und gscheite Schuah trong müsstn, do datn`s sich ohschaun, dreißig Grad und a Kostümerl. Von wegen Tunika und Spaghettiträger. Ma kannt sich glatt überlegen, ob`s ned ah Sommer wie Winter a Tuch trong soitn. Mia sand ja ah koa Billigladn, im Jeans-Shop mog des geh, aber mia, mia sand ja ned irgend a Ladn, mia sand der Ladn, verstehn`S mi. Aber bei der Kleiderfrage versteh ich grad im Sommer koan Spaß, ma muass doch ah moi de Gerechtigkeitsfrage stellen. Dat Eahna des ned ah gfoin, wenn de Frauen im schicken Kostüm und stilvollen Schuhwerk Eahna gegenüberstandn? Wissen`S wos, wenn`S von uns ohgruafa wern, wie`S bei uns eikaft ham, ob`S bei uns zufrieden warn, song`S as, wo`s happert, song`S as Eahna wo de Gerechtigkeitslücke is, denken`S an die lächelnd leidenden Verkäufer, grad aus der Hemdenabteilung. Jetzt muass ich wieder... ...ko ma Eahna behilflich sei...?

