
PSALM 88 – DER TIEFSTE ABGRUND (Anatolian Dark Noir – 58 BPM, schwer, dröhnend, ohne Licht) [Verse 1] Nacht umgibt mich, schwer wie ein Mantel aus Stein. Ich taste nach Wänden, doch finde nur Leere. Mein Atem hallt wie ein verlorener Schritt in einem Raum ohne Türen. Ich rufe deinen Namen – doch er fällt wie Asche zu Boden. [Pre‑Chorus – geflüstert] Ich bin allein. Ich bin vergessen. Ich bin ein Schatten ohne Körper. [Chorus] Du hast mich in die Tiefe gelegt, in ein Grab ohne Erde, in Dunkelheit, die selbst die Dunkelheit verschlingt. Meine Freunde sind fern, meine Hoffnung ist Staub. Und die Nacht… die Nacht ist mein einziger Zeuge. [Verse 2] Ich trage meine Seele wie einen gebrochenen Krug. Jeder Schritt ein Riss. Jeder Atemzug ein Schmerz. Ich schreie in die Finsternis, doch sie antwortet mit Schweigen. Mit Kälte. Mit Nichts. [Pre‑Chorus – gesprochen, brüchig] Ich weiß nicht mehr, wie Licht aussieht. [Chorus] Du hast mich in die Tiefe gelegt, unter Wasser, unter Stein, unter Lasten, die kein Mensch tragen kann. Meine Augen sind müde vom Weinen, mein Herz ist müde vom Schlagen. Und die Nacht… sie bleibt. [Bridge – rituell, langsam, wie ein letzter Atemzug] Ich bin ein Fremder in meinem eigenen Leben. Ein Name, den niemand mehr ruft. Ein Echo, das sich selbst verliert. Ich liege im Staub und warte auf nichts. [Verse 3] Meine Freunde meiden mich, als wäre ich ein Fluch. Meine Worte sind wie Steine in meinem Mund. Ich bin eingeschlossen in einem Raum ohne Fenster, ohne Türen, ohne Morgen. Und ich frage mich: Bin ich noch am Leben oder nur ein Rest davon. [Final Chorus / Outro] Du hast mich in die Tiefe gelegt, und die Tiefe hält mich fest. Kein Licht, kein Weg, kein Morgen. Nur Dunkelheit, die mich kennt bei meinem Namen. Und ich… ich bleibe hier. (Ein tiefer, vibrierender Drone. Ein einzelner Schlag auf eine Rahmentrommel. Dann absolute Stille.)

