
[Intro — Acoustic Guitar, Cello] Über allen dunklen Städten stand ein Berg im Morgenlicht. Und dort sah ich still das Lamm, das von Hoffnung zu uns spricht. [Verse 1] Hundertvierundvierzigtausend standen dort an seiner Seite. Seinen Namen auf der Stirn, fern von Angst und allem Streite. Ihre Stimmen wie ein Wasser, wie ein Donner in der Ferne. Eine Melodie von Freiheit stieg hinauf zu allen Sternen. [Chorus] Sing das Lied, das niemand kaufen kann, sing von dem, was neu begann. Nicht aus Gold und nicht aus Stein kann das wahre Leben sein. Sing das Lied vom stillen Mut, von der Hoffnung, die noch ruht. Wenn die Welt die Stimme verliert, wird das Lied erneut gehört. [Verse 2] Sie folgten ihm auf allen Wegen, auch durch Feuer, Nacht und Schnee. Keine Lüge war auf ihren Lippen, keine Furcht vor großem Weh. Und ein Engel rief den Menschen: „Gebt dem Schöpfer eure Ehr! Denn die Stunde ist gekommen, und die Zeit bleibt nicht mehr leer.“ [Chorus] Sing das Lied, das niemand kaufen kann, sing von dem, was neu begann. Nicht aus Gold und nicht aus Stein kann das wahre Leben sein. [Bridge — Soft Cello] Selig sind, die treu geblieben, auch wenn ihre Wege enden. Ihre Mühen werden ruhen, ihre Taten bleiben leben. [Verse 3] Ein zweiter Engel sprach von Babylon, von der Stadt, die fallen wird. Ein dritter warnte vor dem Zeichen, das den Menschengeist verwirrt. Und ich sah den großen Erntetag, als die Sichel niederfuhr. Über allem blieb die Frage: Welche Frucht wächst aus uns nur? [Final Chorus] Sing das Lied, das niemand kaufen kann, sing, solang man singen kann. Selbst wenn dunkle Wolken ziehen, wird das Lied noch weiterblühen. [Outro] Über Zion stand das Licht. Und die Erde wartete.

