
(intro) Eine frau an board bringt pech, so hieß es immerschon, so ist des seemans liebesglück ein garstig oxymoron, es bleibt uns nur die dienstleistung die man findet im hafen, und nie wird je ein frauchen in meiner kajüte schlafen. (bridge) ich raubte taler, kronen, gold und so manchen edlen nerz doch dann sah ich ihren fahndungsbrief und sie raubte mir das herz (refrain) ich will nicht an sie denken doch bei gott ich tus schon wieder, bogenschützin vom hohen norden, schrieb dir tausend lieder, doch sie verhallen ungehört, nie erreichten sie dich je, zu weit liegt klaffend zwischen uns die lieblose große see (Strophe 2) der räuber bin doch ich, nie zuvor wurde ich bestohlen, dann kam die schützin, beraubte mich gänzlich unverhohlen, ihr pfeil ja der trifft immer und sein ziel lag in meiner brust, wie ein zerstörter kompass bin mir des weges unbewusst (Refrain) Ich will nicht an sie denken, doch bei Gott, ich tu’s schon wieder, Bogenschützin vom hohen Norden, schrieb dir tausend Lieder, doch sie verhallen ungehört, nie erreichten sie dich je, zu weit liegt klaffend zwischen uns die lieblose große See. (Bridge 2) Ich schwor der see die Treue, sowie dem Sturm und seiner Macht, doch stets erhoff ich sie zu blicken, halte ich im auskuck wacht, doch sie gehört zum norden, ich zu Salz und Sturmgebraus, und keiner von uns beiden kehrt je zum andern nach Haus. (Finale / Outro) Wenn einst mein Schiff versinkt dann unterm sternbild des schützen, dann zieh ich hoch zum sternenbild und werds für mich benützen, vielleicht hab ich glück und sie schaut rauf auf dass ich sie dann seh, und sie flüstert in den wind hinaus: „es trennt die lieblose see“

