
Die Würfel der Wahrscheinlichkeit
Kein Licht, nur Schritte auf Holz und Stein, Die Würfel schweigen – doch einer muss schrei’n. Zwei Spieler sitzen, die Stirn im Licht, Ein Fehler genügt, und das Glück zerbricht.Sechs und vier – das Feld gehört mir, Zwei Blots zittern – Gefahr vor der Tür. Verdopplung droht, der Einsatz steigt, Doch wer dem Würfel glaubt, der schweigt. Rechenwege, Linien, klar und schlau – Doch jeder Zug macht Träume grau. Der Algorithmus sieht kein Gesicht, Er zählt nur Züge – Mensch zählt nicht. Ich würfle wild – kein Plan, kein Sinn, Vertrau dem Rauschen tief im Inn’n. Die Saiten flimmern – der Würfel lacht, Ein Solo springt aus tiefer Nacht. Bendings wie Blitze, Tapping wie Glanz, Zufall tanzt seinen eig’nen Tanz. Der Würfel lügt nie – er kennt kein Ziel, Er rollt nur weiter, ganz ohne Spiel. Was wir verbergen, zeigt er klar – Die Wahrheit liegt, wo Zufall war. Der Würfel fällt – ganz schlicht und still, Doch niemals das, was einer will.

