
Maschinendenken
Wir wachen auf, mit nem Klicken im Kopf der Tag beginnt, der Akku klopft Wir laden nach, wir loggen ein kein Platz zum Fühlen – kein Platz zum sein Im Takt der Uhren, stumpf programmiert wo keiner fragt, was man noch spürt. Gesichter leer, im Neonlicht wer denkt noch frei, wer denkt an sich Voll geladen - hoch konzentriert! die Sinne tot - und los marschiert! der Blick ist starr - das ist hier Pflicht! Maschinerie - mehr braucht es nicht! Maschinendenken – gehn und rennen! zu viele Pflichten, um zu erkennen. Kalte Logik frisst das Herz Gefühls Stand-by - und ohne Schmerz Maschinendenken – perfekt gestaltet! wer nicht funktioniert, wird abgeschaltet. Und irgendwo tief drin im Lärm verhungert still der Mensch im Kern. Wir zählen Stunden, Worte, Geld, kein Traum mehr, der uns aufrecht hält. Wir filtern Seelen, löschen Mut aus Angst das etwas nicht gut tut. „Schneller! weiter!“ – nie genug im Hamsterrad - der Selbstbetrug! Ein Algorithmus - nennt’s Erfolg, seid ihr doch nur noch Datenvolk! Maschinendenken – gehn und rennen, zu viele Pflichten, um zu erkennen. Kalte Logik frisst das Herz Gefühls Stand-by - und ohne Schmerz Maschinendenken – perfekt gestaltet! wer nicht funktioniert, wird abgeschaltet. Und irgendwo tief drin im Lärm verhungert still der Mensch im Kern. auf der Suche nach nem Code System verreckt der Mensch in Not keiner hört wir sind vernetzt der Kreis, der uns kein Ende setzt Fortschritt schreit niemand der lacht die Menschlichkeit wird kalt gemacht Maschinendenken – wir rennen und rennen, bis wir uns selbst, nicht mehr erkennen. Kalte Logik - graue Haut uns fehlt die Kraft, die uns aufbaut. Maschinendenken – perfekt gedacht! wer fühlt zu tief, wird ausgelacht. Doch irgendwo – im letzten Lärm, da flackert kurz ein Mensch im Kern! "drei - zwei - eins - ausschalten "

