
mein eigen Leid Mutation Ritual Version
[Strophe 1] Wenn die Wolken wieder kommen, und der Sturm wird wieder laut, spür ich all die alte Schwere, die mein Herz zu Boden baut. Denn ich weiß, gleich kommen wieder diese Stimmen, die ich hasse — sie verändern meinen Tag und ziehen mich hinab ins Grau. [Refrain] Wenn der Kopf schreit und Gedanken nur noch weh tun, wird es Zeit, dass man sich zeigt und nicht mehr flieht. Denn allein kann man auf Dauer nicht in diesem Dunkel sein — also bleib nicht allein, bitte bleib nicht allein. [Strophe 2] Plötzlich schwinden all die Dinge, die mich sonst so glücklich machen, egal wie sehr ich kämpf — es zieht mich tiefer, Stück für Stück. Selbst das Sonnenlicht am Morgen wird vom Übel aufgesogen, und jeder meiner Schritte fällt mir schwerer als zuvor. [Refrain] Wenn der Kopf schreit und Gedanken nur noch weh tun, wird es Zeit, dass man sich zeigt und nicht mehr flieht. Denn allein kann man auf Dauer nicht in diesem Dunkel sein — also bleib nicht allein, bitte bleib nicht allein. [Bridge] Ich seh die Welt vor lauter Bergen nicht, weiß nicht, wohin mein Weg noch führt. Gedanken jagen ohne Halt, ich bleib stehn, weil nichts mehr funktioniert. Ich würd so gern einfach weitergehen, doch meine Seele ruft: „Ich kann nicht mehr!“ [Refrain – emotionaler Ausbruch] Wenn der Kopf schreit und Gedanken nur noch weh tun, wird es Zeit, dass man sich zeigt und nicht mehr flieht. Denn allein kann man auf Dauer nicht in diesem Dunkel sein — also bleib nicht allein, bitte bleib nicht allein. [Neue Strophe 3] Doch irgendwo da draußen leuchtet noch ein kleines Licht, ich seh es kaum, doch tief in mir spür ich, es zerbricht mich nicht. Ich heb den Blick, auch wenn er zittert, und atme langsam wieder ein, vielleicht ist Hoffnung nur ein Flüstern — doch sie darf wieder sein. [Neue Strophe 4] Ich fang an, an mich zu glauben, auch wenn’s nur leise, unsicher klingt. Vielleicht wird alles nicht perfekt, doch ich bin noch da — und das gelingt. Ein kleiner Schritt, ein neuer Tag, ein Herz, das langsam heilt im Sein, und wenn du’s fühlst, dann weißt du auch: Wir müssen nie mehr allein sein. [Refrain – Finale] Wenn der Kopf schreit und Gedanken nur noch weh tun, dann ist Zeit, dass man sich zeigt und neu beginnt. Denn allein muss keiner bleiben, nicht im Schatten, nicht im Schein — also bleib nicht allein, nein, bleib nicht allein. [Outro – sanft gesprochen / gehaucht] Und wenn der Sturm auch wiederkehrt, dann weiß ich, ich bin nicht mehr leer. Denn irgendwo, tief in mir drin, hat das Leben längst begonnen — wieder Sinn.

