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Obsidianphönix

EIN LEBEN LANG – OBSIDIANPHÖNIX [Intro – gesprochen, dunkel, tiefer Hall, Wind, Reverse-Reverb] (Geflüstert) ObsidianPhönix... (Echo: Obsidian... Phönix...) Ich hab gesucht. Nach Menschen, die bleiben. Nach Worten, die etwas bedeuten. Nach einem Ort, an dem ich nicht kämpfen muss. Doch je länger ich gesucht hab, desto mehr hab ich verstanden: Manche Menschen stehen neben dir, nur solange du ihnen etwas bringst. [Verse 1 – Melodic Rap, tiefer Bass, dezenter Hall] Ich steh ganz allein auf dem höchsten Punkt, Mama, sieh mich an – wir haben das verdient. Manchmal musst du mit Kickdown durch die Hölle fahren, um irgendwann im Paradies zu landen. (Background: Paradies... Paradies...) Wild, spitz – ich muss weiterkämpfen, von hier oben gibt es keine Grenzen. Ich seh alte Freunde an ihrem Neid zerbrechen, Seiten wechseln schneller als die Winde. Und wie fake dieses Para schmeckt, alles wirkt wie ein verdammtes Kabarett. Wir lernten laufen, da, wo Haram wächst, und lernten lieben, wenn das Wasser brennt. (Echo: brennt... brennt...) Ich war unten, ich war draußen, hab mich selbst kaum noch erkannt. Doch jede Narbe auf meiner Seele zeigt mir, dass ich wieder aufstehen kann. [Pre-Chorus – Atmosphäre, Piano, Hall] Und ich such immer noch, doch heute such ich nicht mehr euch. Ich such den Menschen in mir, den ich irgendwann verloren hab. (Echo: verloren hab...) [Hook – große Vocals, doppelte Stimme, Chor, breiter Hall] Ich hebe mein Glas auf alles, was war, die letzten zwanzig Jahre meines Lebens war'n hart. Die Straße wurde zur Droge, ich kann nicht mehr ohne... (Echo: ohne... ohne...) Ich hebe mein Glas auf alles, was war, der Rücken voller Kugeln, aber ich bin noch da. Die Straße wurde zur Droge, doch ich steh noch immer hier. (Background-Chor: immer hier...) [Verse 2 – Melodic Rap, intensiver, dunkle Atmosphäre] Heute stehen wir im Rampenlicht, wir träumen groß, aber schlafen nicht. Auf einmal bist du wieder ganz allein, wenn es bei dir nichts mehr zu verraten gibt. Schwere Herzen, kalte Blicke, weißer Rauch zieht durch die Nacht. Manche wollten meine Geschichte, aber nur, solange sie ihnen etwas bringt. Mittlerweile kenn ich echte Liebe, hab sie für falsche Nächte eingetauscht. Hab zu oft gesagt: „Alles gut“, während in mir alles zusammenbrach. (Echo: zusammenbrach...) Die Gegend sagt, wir spielen im Schnee, gerade Jungs auf dem schiefen Weg. Doch der Einzige, der mich stoppen kann, steht jeden Morgen im Spiegel vor mir. (Background: im Spiegel...) Trotz Dauerregen niemals aufgegeben, vertraue keinem, aber glaube jedem. Für bunte Scheine gibt es tausend Wege, doch kein Geld der Welt kauft dir ein echtes Herz. [Pre-Chorus 2 – Aufbau, steigende Drums, Hall] Ich hab Menschen kommen sehen, ich hab Menschen gehen sehen. Hab verstanden, dass Versprechen manchmal gar nichts wert sind. Heute brauch ich keine Menge, die mir sagt, wer ich sein soll. Ich hab lange genug gelebt, damit irgendjemand anderes stolz ist. [Bridge – geflüstert, fast ohne Beat] Vielleicht war die Suche nie nach ihnen... (Pause) Vielleicht war sie die ganze Zeit... nach mir. (Echo: nach mir... mir... mir...) [Break – Beat Stop, nur Stimme + Atmosphäre] Keine Freunde für die Kamera. Keine Liebe für den Moment. Keine Worte, die verschwinden, wenn es unbequem wird. (Pause) Nur noch echt. [Final Hook – voller Chor, maximaler Hall, emotionaler Drop] Ich hebe mein Glas auf alles, was war, die letzten zwanzig Jahre meines Lebens war'n hart. Die Straße wurde zur Droge, doch ich brauch sie nicht mehr. (Chor: nicht mehr... nicht mehr...) Ich hebe mein Glas auf alles, was war, der Rücken voller Kugeln, aber ich bin noch da. Ich hab alles fast verloren, doch mich selbst geb ich nicht weg. (Background-Chor: nicht weg... nicht weg...) Ein Leben lang auf der Suche, durch die Nächte, durch den Dreck. Ich hab alles fast verloren, doch mich selbst geb ich nicht weg. [Final Drop – Chor + männliche Lead-Vocals] Ein Leben lang! (Chor: EIN LEBEN LANG!) Auf der Suche! (Chor: AUF DER SUCHE!) Durch die Hölle! (Chor: DURCH DIE HÖLLE!) Bis nach oben! (Chor: BIS NACH OBEN!) [Outro – gesprochen, tiefer Hall, Wind, Echo-Out] Ich hab gesucht. Ich hab verloren. Ich hab gelernt. Ich bin gefallen. Ich bin wieder aufgestanden. Und vielleicht... war genau das... mein Weg nach Hause. (Flüstern) ObsidianPhönix... (Echo: Phönix... Phönix... Phönix...) [Fade Out]