Song Cover Image

In dunkler Pracht

+ Show full styles
V4.5

[Verse 1] Die Kerzen flackern ohne Licht, Ein Schleier liegt auf meinem Gesicht. Der Himmel weint in kaltem Grau, Ich spüre nichts, nicht mal genau. Die Stille schreit in schwarzer Glut, Und fließt mit mir wie kaltes Blut. Die Schatten tanzen ohne Klang, Ein Grabgesang, so mild, so bang. [Chorus] In dunkler Pracht erhebt sich Schmerz, Ein Dornenkranz um mein Herz. Verloren geht, was ewig scheint, Wo selbst das Dunkel leise weint. In Seide schwarz, in kalter Glut — Find ich mich selbst in meiner Wut. [Verse 2] Die Rosen blühn aus Asche grau, Und flüstern sanft: Ich liebe – genau. Doch Liebe fault, wenn Licht verglüht, Wenn jede Hoffnung langsam flieht. Ein Kreuz aus Knochen, bleich und leer, Ein letzter Kuss – und dann nichts mehr. Der Mond ist Zeuge meiner Pein, Er lässt mich stumm und nie allein. [Chorus] In dunkler Pracht verglüht mein Sein, Verloren in dem Niemalssein. Ich tanze still auf Glas und Rauch, Im Kleid der Nacht – so ist mein Brauch. In Samt und Staub, im Nebelkleid — Bin ich die Braut der Dunkelheit. [Bridge – gesprochen, hauchend] „Ich bin die Kerze, die nicht brennt. Der Spiegel, der dich nie erkennt. Die Stimme, die im Wind zerbricht. Ich bin das Nichts… und dein Gesicht.“ [Final Chorus] In dunkler Pracht stirbt jedes Licht, Doch Dunkelheit verlässt mich nicht. Sie hält mich fest in ihrem Bann, Wo alles enden kann – begann. In Gruft und Glanz, in schwarzer Zeit — Bin ich die Nacht… in Ewigkeit.