
[Strophe 1] Uf de Gleis, wo mir gstande hei, Zwi Bahnärbeiter, immer drbi. Fritz u Leo, s’Läbe lang, Doch e Tag, wänn’s anders chunt, ganz unerwartet, bäng. Fritz nimmt si Sach u git d'Fahrt, A'd anderi Siite vo dr Wält, wiit furt. Leo blybt da, denkt: „Mir bliibe verbunde,“ Di Wält isch gross, doch si Bruederbande gspunde. [Refrain] Um d'Wält ume gange, wiiter und no meh, Doch hei kehrt mi Herz, i d'Schwizer See. D'Freundschaft, wo nie vergeit, Uf de Gleis, wo mi wieder zrugg in di Heimat leit. [Strophe 2] Leo bricht uf, s’Läbe vor se Bligg, Uf de Suche, i jedem Züg e Gnigg. Dur d'Sibirischi Wüesti, Afrika un Marokko sini Stadt, Frag nach Fritz, doch ke Spuur gha. Doch er git nid uf, wi d'Züge im Stau, S’Schicksal fahrt wi e Lok, mal schnell, mal lau. Bis er e Nachricht fingt, am End vo dr Wält, Chile, Südamerika, wo d’Hoffnig gält. [Refrain] Um d'Wält ume gange, wiiter und no meh, Doch hei kehrt mi Herz, i d'Schwizer See. D'Freundschaft, wo nie vergeit, Uf de Gleis, wo mi wieder zrugg in di Heimat leit. [Bridge] De Moment, woni ihn gseh, Im Bahnhof, wo alles noh versteit. Fritz uf dr Schine, zrugg bi mir, D'Freundschaft bliibt ewig, das schwör i dir. [Refrain] Um d'Wält ume gange, wiiter und no meh, Doch hei kehrt mi Herz, i d'Schwizer See. D'Freundschaft, wo nie vergeit, Uf de Gleis, wo mi wieder zrugg in di Heimat leit.

