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Berta und Lydia und Gottlieb aus der Lindenstraße

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[Intro Dialogue] Mann: Ich danke dir, danke für deine Mühe. Wir drehen uns doch im Kreis. Frau: Ja, leider. Mann: An mir liegt es nicht. Du bist eigentlich, eigentlich nur zickig und beleidigt. Frau: Zickig? Du hast unsere Liebe zerstört! Du hast mein Leben kaputt gemacht! Mann: Ich habe dein Leben nicht zerstört. Du wolltest heiraten, du wolltest unbedingt ein Kind haben. Dein krampfhafter Versuch, so spät noch eine Familie zu gründen, hat mein Leben auch gewaltig verändert. Frau: Warum hast du dich dann nicht gewehrt? Mann: Hab ich doch. Frau: Und warum hast du so getan, als wärst du einverstanden? Und hast meinen krampfhaften Wunsch, eine Familie zu gründen, akzeptiert? Mann: Weil ich dich geliebt habe. Oh nein, du hast jemanden gebraucht, der sich um dich kümmert. Sei doch wenigstens jetzt mal ehrlich. Du wolltest doch immer bloß weg. Außerdem gibt es ja immer Möglichkeiten herumzuhuren. Frau: Wie konnte ich dir nur jemals vertrauen? Mann: Jetzt hör mal gut zu, Bertha. Deine Beleidigungen gehen mir langsam auf die Nerven! Du hast recht, ein Leben mit Laura oder irgendeiner anderen lebenslustigen Frau wäre mit Sicherheit angenehmer als ein Leben lang mit dir zu streiten und flennend über die Schwierigkeiten von Manuel zu diskutieren. Lebenslust hast du tatsächlich nie viel geboten. Jedes Mal, wenn ich dich lieben wollte, war das ein Akt voller Überredungskunst, voller Ausreden, Hemmungen, Verkrampfungen und Unvermögen. Der Körper gehört auch zur Liebe. Oder meinst du etwa, vom ewigen Nachdenken über den Ernst des Lebens und die ach so großen Schwierigkeiten mit deiner Mutter und dem von dir nie wirklich geliebten Adoptivsohn bekomme ich Lust auf dich? So, das musste auch mal gesagt werden. Ich habe mich bei Laura wohlgefühlt. Sie mochte mich. Sie hat mich nicht nur als Vater für irgendein konstruiertes Kind angesehen. Aber langsam merke ich, dass ich nur bei dir bleiben will, weil ich dich bemitleide. Und weil ich ein schlechtes Gewissen habe. Oh ja, auf meinen Reisen habe ich das Leben entdeckt, von dem ich bisher nur geträumt habe. Es gibt es wirklich. Und jetzt begreife ich, dass aus Mitleid kein Vertrauen wächst, geschweige denn neue Liebe. Ich möchte… Frau: Hör auf! Sag, willst du mich noch? Mann: Allein? Warum bist du nicht im Bett? Junge: Geht Papai jetzt für immer? [singer A] [fingerpicked acoustic guitar arpeggios, A minor] [solo cello enters with descending melodic line] [glockenspiel accents on beat 1] [transition] [singer B] [staccato string motif, low brass swells] [timpani rolls, woodwind runs, sustained violin pads] [snare drum accents, full orchestral crescendo] [melodic interlude] [singer A] [cello performs sustained legato notes] [acoustic guitar continues arpeggiated pattern] [instrumental] [singer B] [timpani rolls, woodwind runs, sustained violin pads] [snare drum accents, full orchestral crescendo]