
[Strophe 1] Hinter einer Mauer, höher als die Zeit, liegt eine Stadt aus Stille und Vergessen. Kein Schatten folgt den Schritten ihrer Menschen, als hätten sie ihr Herz nie besessen. Der Wind trägt Namen ohne Stimme, die Straßen kennen jedes Schweigen. Und ich frage mich bei jedem Atemzug, welcher Wirklichkeit ich glauben soll. [Refrain] Wenn dies das Ende der Welt ist, warum schlägt mein Herz noch weiter? Zwischen Traum und Erinnerung suche ich das Licht im Dunkel. Jeder Schritt führt tiefer in die Stille, jede Antwort wird zur neuen Frage. Vielleicht beginnt das wahre Leben dort, wo der letzte Schatten bleibt. [Strophe 2] In der Bibliothek aus alten Träumen schlafen Worte zwischen den Seiten. Einhörner ziehen lautlos durch die Wiesen, als bewachten sie die Ewigkeit. Was verloren scheint, lebt weiter in den Tiefen der Erinnerung. Und jeder Blick in diese fremde Welt führt mich näher zu mir selbst. [Bridge] Nicht alles will verstanden werden. Nicht jede Wahrheit braucht ein Wort. Manche Wege enden erst, wenn wir den Mut haben, weiterzugehen. [Refrain] Wenn dies das Ende der Welt ist, warum schlägt mein Herz noch weiter? Zwischen Traum und Erinnerung suche ich das Licht im Dunkel. Jeder Schritt führt tiefer in die Stille, jede Antwort wird zur neuen Frage. Vielleicht beginnt das wahre Leben dort, wo der letzte Schatten bleibt. [Outro] Wenn die Mauer eines Tages fällt, bleibt nur das, was wirklich zählt: die Erinnerung, die Liebe, und der Weg zu mir selbst.

