[Strophe 1] Ich bin die Erde unter Füßen, nicht still, nicht mild, nicht fern. Ich bin der Rücken der Hügel, der Bauch, aus dem die Felder lern’. Man nennt mich Mutter, doch ich trage auch Zorn. Ich nähre das Leben – und ich vergesse nichts, beginne von vorn. [Pre-Chorus] Wer mich zwingt, wer mich misst, lernt, dass Kraft kein Besitz ist. [Refrain] Terra Mater, rot von Leben, keine Krone über mir. Was aus mir kommt, kehrt zu mir zurück – im Schrei, im Schritt, im Tier. Ich bin Grenze und Beginn, ich bin Recht und Schmerz. Hör mich sprechen durch Macha Rothaar, durch Fleisch und Herz. [Strophe 2 – Macha] Sie kam barfuß vor die Männer, mit Feuer in Haar und Blick. Sie trug das Land in den Hüften, und sie wich keinen Schritt. Sie sagten: „Lauf. Zeig deine Macht.“ Sie sagten: „Beweis dich hier.“ Doch wer die Erde prüft wie ein Tier, versteht ihre Antwort nie. [Pre-Chorus 2] Nicht Demut war ihre Lehre, sondern Wahrheit im Zwang. Wer Leben fordert ohne Achtung, zahlt den Preis sehr schwer – sehr lang. [Refrain (variiert)] Terra Mater, atmend, schwer, ich bin nicht sanft gemacht. Ich bringe Frucht und ich bringe Bann, wenn man mich nicht bricht und lacht. Macha fiel nicht – sie band euch fest an Schmerz, den ihr nicht kennt. Die Erde vergisst nichts, was man ihr antut, wenn man sie entehrt. [Bridge – Ritual / Call & Response] Macha! – Erde im Lauf Macha! – Blut im Bauch Macha! – Grenze, Recht Macha! – Stimme der Nacht Stampfe. Ateme. Schreie. [Letzter Refrain (sehr kraftvoll)] Terra Mater, lebend, wach, kein Mythos, kein Symbol. Ich bin hier – in jedem Schritt, in jeder Saat, im Tod. Wer mich hört, lebt mit mir. Wer mich bricht, lebt gegen mich – und verliert. [Outro] Ich bin nicht fern. Ich bin unter dir. Und ich gehe mit. Immer. [© SongSilke 2025 All Rights Reserved | Unauthorized use, reproduction, remixing, adaptation, or distribution of this work without explicit written permission is strictly prohibited and will be enforced under applicable copyright laws.]