
Rote Träne
[Verse 1] Du bist der Sturm, der durch die Schatten tobt, ein Lachen, das die Nacht zerreißt, verflucht, verlobt. Dein Blick ist Glut, die Seelen bloß zerfrisst, ein Clown der Finsternis, mit Lust gebrandmarkt, mit Schmutz geküsst. Deine Hände sind Gier, ein Tanz ohne Halt, ein Kreisel aus Fleisch, der den letzten Rest Verstand zermalmt. Die rote Träne tropft aus jeder Spur, ein Tropfen Hurenlust, ein Schrei der leeren Natur. [Refrain] Rote Träne, du willst mehr, tief im Sturm, das Herz schon leer. Lust brennt heiß auf ausgetret’nem Pfad, verlangst nach jeder hellen Saat, die je in dir verging. Rote Träne, süßes Gift, du bettelst stets, bist immer bereit. Der nächste Schatten ruft nach dir, du flüsterst: „Nimm mich jetzt und hier.“ [Verse 2] Du jagst den Sturm, der dich verzehrt und schändet, seine Masken tanzen, von tausend Schwänzen gelernt. Er spricht in Lügen, sein Lächeln kalt wie Stein, doch seine Wärme zieht dich hinab in seine Gewalt – schon wieder dein. Rote Tropfen auf alabasterner Haut, dein Verlangen singt in jedem wilden, billigen Laut. Du folgst dem Wind durch jede dunkle Nacht, eine Marionette, die der schwarze Clown zerfickt und lacht. [Refrain] Rote Träne, du willst mehr, tief im Sturm, das Herz schon leer. Lust brennt heiß auf ausgetret’nem Pfad, verlangst nach jeder hellen Saat, die je in dir verging. Rote Träne, süßes Gift, du bettelst stets, bist immer bereit. Der nächste Schatten ruft nach dir, du flüsterst: „Nimm mich jetzt und hier.“ [Bridge] Tanze im Wirbel, verglüh in der Flut, du suchst die nächste Klinge, die dich füllt und tut. Die rote Träne fällt, so klar und billig rein, ein Tropfen deines Chaos, ein Stück von deiner leeren Sein. [Refrain – Variation] Rote Träne, du bist das Feuer, schmiedest Lust aus kaltem, schalem Schauer. Der Sturm ist nah, dein Körper bebt und schreit, ein Kuss, der dich in alte Flammen taucht – schon wieder bereit. Rote Träne, süß und frei, ein dunkles Lächeln legt ein Seil um deinen Leib. Dein Verlangen küsst dich wach, in Lust erwacht die Glut, die nie genug bekam. [Outro] Er ist der Clown, der dich bezwingt und bricht, ein Chaoslied, das ewig in dir singt und lacht. Die rote Träne rollt und schweigt am Ende still, doch ihre Glut bleibt ewig dein Begleiter – leer und billig.

