
[Strophe 1] Wenn die Stadt langsam schweigt, und die Nacht ihre Schatten zeigt, steig ich hinaus ins weite Blau, und über mir bist du genau. Ein silbernes Licht auf meinem Gesicht, du malst die Dunkelheit mit deinem Licht. Die Sterne verstreut wie ein Meer aus Gold, und alles wird still, wenn der Vollmond kommt. [Pre-Chorus] Und für einen Augenblick hält die Welt den Atem an. Ich seh nach oben und ich weiß, dass die Nacht mich hören kann. [Refrain] Oh Mond, leuchte für mich, durch die endlose Nacht. Unter Sternen steh ich hier, von deinem Silber bewacht. Oh Mond, bleib noch ein bisschen, geh noch nicht fort von mir. Denn wenn du am Himmel stehst, fühlt sich alles leichter an hier. [Strophe 2] Du kennst die Träume der Menschen bei Nacht, hast über Liebende leise gewacht. Hast Tränen gesehen und Lachen gehört, hast tausend Geheimnisse niemals zerstört. Du ziehst deine Bahn durch die Ewigkeit, so fern und doch nah in der Dunkelheit. Und während die Erde sich langsam dreht, bin ich nur ein Augenblick, der zu dir hochsieht. [Pre-Chorus] Und für einen Augenblick wird die Zeit ganz langsam still. Ich muss nichts verstehen, wenn ich nur bei dir sein will. [Refrain] Oh Mond, leuchte für mich, durch die endlose Nacht. Unter Sternen steh ich hier, von deinem Silber bewacht. Oh Mond, bleib noch ein bisschen, geh noch nicht fort von mir. Denn wenn du am Himmel stehst, fühlt sich alles leichter an hier. [Bridge] Vielleicht sind wir beide nur Licht in der Dunkelheit, ein kleiner Funke Ewigkeit in dieser großen Zeit. Und wenn der Morgen kommt und dein Leuchten verblasst, nehm ich die Nacht in mein Herz, weil du sie schöner gemacht hast. [Letzter Refrain] Oh Mond, leuchte für mich, noch ein letztes Mal. Unter einem Himmel voller Sterne, so grenzenlos und klar. Oh Mond, bleib in meinen Träumen, wenn die Nacht vorüberzieht. Denn irgendwo über mir weiß ich, dass dein Licht noch glüht. [Outro] Und wenn die Welt wieder erwacht, denk ich zurück an diese Nacht. An tausend Sterne, still und weit – und deinen Schein für alle Zeit.

