
[Intro – Spoken, deep male voice, soft piano, distant ocean waves] Brasilien. Im Jahre achtzehnhundertneununddreißig. Ein Mann, der seine Heimat verloren hat. Eine junge Frau, die keine Angst vor dem Leben kennt. Zwei Menschen begegnen sich. Mitten in einer Welt voller Krieg. Sein Name ist Giuseppe. Ihr Name ist Anita. Und ihre Liebe wird stärker sein als die Grenzen zweier Kontinente. [Verse 1 – Gentle piano, acoustic guitar, warm strings] Am Meer, wo fremde Winde wehen, Wo Abendrot die Wellen küsst, Da bleibt ein Mann vor einer Frau stehen, Die anders als die andern ist. Sie trägt den Sturm in ihren Augen, Den freien Himmel tief im Blick. Und Giuseppe kann es kaum noch glauben, Sein Herz findet den Weg zurück. [Pre-Chorus – Emotional strings, soft female vocals] Sie fragt nicht nach dem Gold der Könige. Sie fragt nicht nach dem großen Ruhm. Sie sieht den Menschen hinter Waffen, Und seine Seele wird ihr Heim. [Chorus – Powerful male and female duet, soaring orchestra] Anita! Du bist mein Feuer! Mein Licht in dieser dunklen Zeit! Anita! Du bist mein Leben! Mein Herz gehört dir bis in Ewigkeit! Durch Sturm und Feuer! Durch Krieg und Leid! Stehen wir zusammen, Seit an Seit! Und wenn die ganze Welt zerbricht, Dann lass ich deine Hand doch nicht! [Verse 2 – Rising drums, electric guitars] Doch bald erklingen Kriegstrompeten, Der Kampf erreicht ihr kleines Glück. Und Anita wird nicht schweigend warten, Sie weicht vor keinem Feinde zurück. Sie steigt aufs Pferd, sie trägt die Hoffnung, Sie reitet durch den Pulverdampf. Und Giuseppe sieht in ihren Augen Den gleichen Mut wie vor dem Kampf. [Pre-Chorus – Male choir, dramatic orchestral rise] Die Kugeln schlagen in die Erde, Die Nacht verschlingt den letzten Schein. Doch wer die Freiheit wirklich liebet, Wird niemals nur Zuschauer sein! [Chorus – Massive orchestra, heavy guitars, duet] Anita! Du bist mein Feuer! Mein Licht in dieser dunklen Zeit! Anita! Du bist mein Leben! Mein Herz gehört dir bis in Ewigkeit! Durch Sturm und Feuer! Durch Krieg und Leid! Stehen wir zusammen, Seit an Seit! Und wenn die ganze Welt zerbricht, Dann lass ich deine Hand doch nicht! [Bridge – Spoken, solemn male voice, distant bells] Die Jahre vergehen. Brasilien. Uruguay. Und schließlich Italien. Giuseppe und Anita haben Kriege überstanden. Sie haben Kinder bekommen. Sie haben Heimat und Sicherheit geopfert. Doch im Jahre achtzehnhundertneunundvierzig wird die Römische Republik besiegt. Giuseppe muss fliehen. Anita begleitet ihn. Sie ist schwanger. Und schwer krank. [Verse 3 – Slow piano, sorrowful strings, intimate male vocals] Die Straßen enden tief im Sumpfe, Der Regen fällt auf kalten Sand. Er trägt sie durch die dunklen Stunden, Und hält noch immer ihre Hand. Ihr Atem wird mit jedem Schritte Ein wenig schwächer als zuvor. Er flüstert leise ihren Namen, Doch keine Antwort dringt hervor. [Female Voice – Soft, fragile, almost whispered] Giuseppe … Geh weiter … Lass den Traum nicht untergeh’n. Wenn meine Augen sich auch schließen, Wird meine Liebe mit dir geh’n. [Verse 4 – Deep male voice, minimal piano] Ein Haus am Rand der stillen Felder, Ein letzter Atem in der Nacht. Der Mann, der Stürmen widerstanden, Hat nichts, das sie noch retten kann. Kein Schwert vermag den Tod zu schlagen, Kein Sieg bringt ihm sein Glück zurück. Er bleibt bei ihr in stummen Stunden, Und mit ihr stirbt ein Teil von ihm. [Final Chorus – Emotional operatic duet, massive orchestra] Anita! Du warst mein Feuer! Mein Licht in jeder dunklen Zeit! Anita! Du warst mein Leben! Und bleibst es bis in Ewigkeit! Durch Sturm und Feuer! Durch Krieg und Leid! Wir standen zusammen, Seit an Seit! Und wenn die ganze Welt zerbricht, Vergess ich deine Liebe nicht! [Finale – Deep male choir, solemn brass, slow drums] Oh Italia! Hör sein Schweigen! Ein Held steht einsam in der Nacht. Er hat so viele Schlachten überstanden, Doch diese hat ihn um sein Glück gebracht. Anita! Dein Name bleibet! Wo immer seine Fahne weht! Denn eine Liebe, die so tief gewesen, Ist stärker als die Zeit vergeht! [Outro – Spoken, deep male voice, fading piano] Anita Garibaldi stirbt im August des Jahres achtzehnhundertneunundvierzig. Sie ist erst achtundzwanzig Jahre alt. Giuseppe muss weiterfliehen. Er verliert seine Gefährtin. Aber nicht seinen Traum. Jahre später wird er zurückkehren. Und dann werden Tausende Männer seinem Ruf folgen. [End – Distant female humming, fading strings, single church bell]

