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Scharlachrote Äpfel

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V4.5+

[Verse] Ein halb gelebtes leben und ein totgeträumter Traum, Sieht ein leicht verwehster Körper hoch zu zur Krone zu den Baum. Es wollt einmal ein Engel sein, wie mancher so einst war, Liebt es den Boden der Verdammnis, in Teufels Klauen, wunderbar! [Pre-refrain] Im Baum des Lebens saftig Kerne, manchmal fällt einer und keimt, Schlägt ein Neuer seine Wurzeln, verdrängt die anderen und reimt: Ach, wäre ich im Munde dieser Leiche nur gefallen bewahrt vom Tod, Ich hab die schönsten Äpfel, wie jeder andere, dazu noch Scharlachrot. [Refrain] Wer gab mir das Leben, was gibt mir das Licht? Wer bestimmt das Schicksal, dass im Glauben von mir wich. Wer erschuf Materie, wer ist eigentlich Ich? Was ist das hier zum Teufel, gibt es das hier eigentlich? [Verse] Viel zu Stolz sieht es hinab auf die ausgewachsene Existenz, Und im Grunde nur gefangen in einer schwarzen finst'ren Eminenz. Der Tod bedeutet Leben und im Leben soll'n wir sterben. Um Gottes Willen, gäb es dich, dann gäbe es keinen Erben. [Pre-refrain] Was denn nun, es ist so schattig, mir spendet die Sonne nicht mal Licht, Wenngleich gefangen in der Erde, der Holzfäller dich zerbricht. Jetzt tanke ich die Wärme, nach der ich mich so sehr sehnte, Ich weiß mir wird es so ergehen, der Tod holt ihn und gähnt nun: [Refrain] Wer gab dir das Leben, was gibt dir das Licht? Wer bestimmt das Schicksal, dass im Glauben von dir wich. Wer erschuf Materie, wer ist eigentlich Ich? Was ist das hier zum Teufel, gibt es das hier eigentlich?