
(Intro: 4-Spur-Bandstottern, klirrender Sturm, eine dissonante Moll-Terz schneidet im Sechzehntel-Tremolo durch die Kälte) (Strophe I – 190 BPM, rasender Blastbeat, extreme Höhen im Mix) Aus faulem Schlamm und Leichenstaub Kroch einst die Brut, geschlagen, taub Ein faulig Mal auf schwacher Stirn Aus Wahnsinn webte sich ihr Hirn Sie bauten Türme, hoch und kahl Zum Denkmal eigner Henkersqual Die schwarze Sonne friert zu Stein Erstickt im eignen Knochenschrein! (Strophe II – Gehetzter Rhythmus, Becken scheppern dünn) Mit gift'gem Atem, gier'gem Schlund Schändeten sie den Weltenrund Aus eitlen Städten steigt der Rauch Gefressen vom Dämonenbauch Mit eignen Krallen Fleisch zerfetzt Das letzte Testament gesetzt Im Hochmut tranken sie das Gift Das nun ihr eignes Herz durchdrifft! (Refrain – Gequältes, heiseres Krächzen mit hallendem Delay) KALTER STAUB! VERROTTETES LICHT! DIE SCHÖPFUNG SELBST BRICHT IHR GENICK! EWIGER WINTER! DUNKELHEIT! DAS ENDE ALLER MENSCHLICHKEIT! KEIN MORGEN GRAUT! KEIN HIMMEL WACHT! ERTRUNKEN IN DER TOTENNACHT! (Strophe III – Riffs wechseln in schneidende Dissonanzen) Sie flehten blind zu tauben Göttern Im eignen Blut nun zu verblättern Die Flüsse faulen, schwarz wie Pech Zermalmt das morsche Menschenblech Der Wald verschlingt, was übrig blieb Vom Geist, den eitle Sucht einst trieb Ein Schandfleck auf der Erde Leib Getilgt durch eignen Zeitvertreib! (Bridge – Tempo halbiert auf schleppenden 95-BPM-Mittelteil, hallendes Flüstern) Der Thron aus Ruß steht leer und kalt Kein Schrei verhallt im Schattenwald Die Gräber offen, tief und stumm Die alte Zeit… sie ist nun um… (Verzerrter Urschrei leitet den Blastbeat wieder ein) (Solo / Tremolo-Raserei – Rauschiges Gitarren-Tremolo schraubt sich dissonant nach oben) (Strophe IV – Volle 190 BPM Raserei, heisere Vocals am Anschlag) Kein Stern verbleibt am Himmelszelt Verbrannt, erfroren liegt die Welt Das eigne Messer tief im Mark Die Erde ward ihr eigner Sarg Sie säten Hass, sie ernten Nichts Im Angesicht des Weltgerichts! (Refrain – Gequältes Krächzen) KALTER STAUB! VERROTTETES LICHT! DIE SCHÖPFUNG SELBST BRICHT IHR GENICK! EWIGER WINTER! DUNKELHEIT! DAS ENDE ALLER MENSCHLICHKEIT! (Outro – Gitarrenrückkopplung schwillt an, Drums brechen ab, Bandmaschine stoppt kratzend) Asche über Fleisch. Eis über Asche. Nichts.

