
[Strophe 1] Dein Blick schmeckt nach verbotener Frucht, Nach süßer Gärung im Dunkeln gereift. Ich streife durch deine Schattenhaut, Wo jede Berührung nach Abgrund greift. Deine Stimme – ein brüchiges Glas, Das in meinem Ohr zerfällt. Ich atme dich wie kalten Rauch, Der sich tief in meine Lunge stellt. ⸻ [Pre-Chorus] Zwischen Sehnsucht und Scham Zittert mein Verstand. Ich weiß, du bist der Untergang – Und nehme deine Hand. ⸻ [Refrain] Zwischen Ekel und Ekstase Liegt dein Name auf meiner Haut. Du bist Blüte im Verfall, Die sich an meinem Körper klaut. Ich trinke deinen dunklen Atem, Wie Wein aus rostigem Glas. Wenn Liebe eine Krankheit ist, Dann sei mein Rückfall, mein Exzess, mein Maß. ⸻ [Strophe 2] Dein Lächeln riecht nach Sünde, Nach Kerzenwachs und kaltem Stein. Ich knie vor deiner Silhouette, Als wärst du Göttin – oder Schwein. Deine Finger zeichnen Narben Auf meiner fiebrigen Haut. Ich will dich tiefer fühlen, Wo selbst das Gewissen verstummt und schaut. ⸻ [Pre-Chorus] Dein Schatten legt sich schwer Auf meine Brust bei Nacht. Ich bete mit verdreckten Knien Zu deiner dunklen Macht. ⸻ [Refrain] Zwischen Ekel und Ekstase Brennt dein Atem in mir. Du bist Schönheit kurz vorm Fallen, Und ich gehöre dir. Du schmeckst nach Staub und Rosen, Nach Haut, die langsam stirbt. Ich will dich noch im Zerfall, Bis alles in uns bricht und wirr wird. ⸻ [Bridge – geflüstert] Liebe ist kein Engel. Liebe ist Verwesung im Licht. Und wenn ich an dir zugrunde gehe, Dann rette mich bitte nicht. ⸻ [Breakdown – industrial, gesprochen] Deine Nähe ist wie Hunger. Deine Wärme wie Verfall. Ich will dich – nicht trotz des Abgrunds. Ich will dich – wegen des Falls. ⸻ [Finaler Refrain – intensiv] Zwischen Ekel und Ekstase Liegt mein Herz in deiner Hand. Du bist Feuer ohne Flamme, Ich bin Staub im roten Sand. Wenn Lust in Fäulnis übergeht, Und der Himmel auf uns fällt – Dann küss mich noch im Untergang Und nenn es unsere Welt.


