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Vorwort - 08.01.2020

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Vorwort Heut is ein besonderer Tag, ein zweiunddreissigster besonderer Tag, es ist Hochzeitstag. Scho wos Besonderes, den Ehepartner z`ham, den ma auch nach Jahrzehnten noch so liebt. Und diese Besonderheit steht auch nicht allein, ih sitz da im Cafe Belstner mit meiner Liebe und welch ein herzliches Willkommen meiner Bedienungen, der Ulli und der Gabi. Dieses herzliche Willkommen möchte ich weitergeben, ein neues Jahrzehnt und was kommt da alles auf uns zu und was geht von uns aus. Ich hoffe, dass wir nicht nur reagieren, sondern viel mehr agieren, lasst uns zur Tat schreiten. Hoppla hoppla, mia dern nichts, nichts wos ma ned doa müassat. Wenn Sie mich kennen, dann wissen`S, dass ih alles andere als politisch korrekt bin und auch sonst, ih leb meine Meinungsfreiheit gegen... gegen... gegen den Staat. Heut is ein besonderer Tag und den Tag lass ich mir von keinen Gedanken gegen den Staat versauen. Nein ein gutes Gespräch mit Leuten, zwoa Frauen am Nachbartisch, sorgt jetzt für einen Gedankenaustausch und das ist es auch was es ausmacht. Hier können Sie einen Gedankenstrich machen, denn mein Vorwortgedanke wurde jäh abgebrochen. Die zwoa grad erwähnten Damen, die Anni und die Liesl, waren uns so nette Gesprächspartner, dass ih wos aus vergangenen Tagen vorgelesen hab. Ih glaub da bin ih voll und ganz in meinem Element. Es bereitet mir große Freude die Worte zu formen und auch mit dem entsprechenden Anspruch zu präsentieren. Sie müssen und dann war`s glei das Du, ...Du müsstest Lesungen machen. Ja liebend gern, aber halt ned so dressiert. Bitte ja nichts Kritisches was am Schluss Widerspruch erzeugen könnte. Das ist mein latentes Problem, des hoaßt mir machts koa Problem, des Problem ham halt de de ganz sauber auf dem Weg des zwangsbesteuerten Mainstreams entlang gehen. Das ist es, wir bezahlen unter Zwang, ob wir den Medienriesel wollen oder nicht. Da lobe ich mir das geschriebene Wort, das gute alte Papier ist widerstandsfähiger als diese Internetplattformen und der mediale zwangsbeglückende Beamtenapparat, der niemals satt sein wird. Nur der Weg ins Pay-TV könnte da ah bisserl Heilung erwirken. Derweil darf ich mich freuen, immer wieder so nette Damen wia grad im Cafe kennen zulernen und dabei so manchen Gedankenanstoss zu versetzen. Ja und schon geht`s wieder weiter, das Jahr Zweitausendzwanzig leitet ein Jahrzehnt ein, golden oder finster. Egal wie, mein Vertrauen wie immer fest in Jesus und was kann dann schon passieren. Nichts was mich so überraschen könnte als dass mein sehnlichster Wunsch in Erfüllung geht und Jesus wiederkommt wie er es gesagt hat, dann ist die Gnadenzeit vorüber. Und jetzt wissen Sie warum die Öffentlichkeit keinen Raum für mich als bayerischen Dichter und Christen hat. Man könnte ja glatt widersprüchlich sein und das dann auch noch unkontrolliert. Des geht doch gar ned in unserem finsteren Zeitalter der absoluten Gleichheit und Gleichgeschaltetheit. Ih bleib in meinen Nischen. Gruß ausm Cafehaus Belstner in Landshut Roland, ah boarischer Dichter