
Die Wände atmen, sie flüstern deinen Namen, Risse bluten Lieder aus altem Schmerz und Lachen. Steine singen leise die Hymne der Asylum Welt, Jeder Kratzer ein Vers, der dein Hirn zersägt und fällt. Die Wände singen die Hymne der Asylum Welt! Schreie werden Melodie, Blut wird zum Refrain! Die Wände singen die Hymne der Asylum Welt! Ketten klirren den Takt, Wahnsinn tanzt im Chor! Die Wände singen die Hymne der Asylum Welt! Augen in den Rissen starren dich an und lachen! Die Wände singen die Hymne der Asylum Welt! Hier gibt’s kein Entkommen – du singst mit bis zum Tod! [Instrumental] Weiße Fliesen summen, voller alter Fingerabdrücke, Jede Zelle ein Instrument, jede Tür ein Grab. Sie erzählen von Nächten, in denen Patienten zerbrachen, Von Spritzen und Messern und Seelen, die schwach wurden. Die Decke tropft Rhythmus, der Boden knarrt den Bass, Schatten an der Wand tanzen den ewigen Tanz. Du legst dein Ohr an den Putz und hörst dein eigenes Ende, Die Hymne wird lauter – sie will dich mitnehmen. Die Wände singen tiefer, mit Stimmen aus dem Jenseits, Dein Name hallt wider in tausend gebrochenen Tönen. Sie kennen dein Geheimnis, sie wissen deinen Schmerz, Und singen ihn weiter, bis du selbst zur Wand wirst. Nachts wird der Gesang zur Sinfonie des Grauens, Ratten und Spinnen singen die zweite Stimme mit. Blutige Handabdrücke klatschen den Takt dazu, Die Asylum-Hymne frisst dich – von innen heraus. Die Wände singen ewig, sie brauchen keinen Chor, Jeder neue Patient wird Teil ihres Liedes. Willkommen in der Hymne, du bist jetzt die Note, Die Asylum Welt klingt – und du verstummst nie mehr. [Instrumental] Die Wände singen die Hymne der Asylum Welt! Schreie werden Melodie, Blut wird zum Refrain! Die Wände singen die Hymne der Asylum Welt! Ketten klirren den Takt, Wahnsinn tanzt im Chor! Die Wände singen die Hymne der Asylum Welt! Augen in den Rissen starren dich an und lachen! Die Wände singen die Hymne der Asylum Welt! Hier gibt’s kein Entkommen – du singst mit bis zum Tod!

