
(Strophe 1) Ich saß vor der Cantina der Kaffee schwarz wie Nacht da kamen sie vom Berghang – hab' erst gedacht, ich lach'. So schwarz und groß wie Scheunen der Staub stand heiß und schwer Schwarzbären in Monterrey – kamen. Weiß Gott, woher. (Refrain) Schwarzbären in Monterrey, sie ziehn durch mein Herz wie ein Wind. Schwarzbären in Monterrey – ich weiß nicht mehr, wer ich bin, wenn sie fort sind. (Strophe 2) Der Wirt stand still im Rahmen er sagte keinen Ton er kannte wohl die Namen – und kam dann auch davon. Die andern stapften weiter die Knie noch grün vom Moos ich dachte: Wie weit die Welt – und mein Herz viel zu groß. (Refrain) Schwarzbären in Monterrey, sie ziehn durch mein Herz wie ein Wind. Schwarzbären in Monterrey – ich weiß nicht mehr, wer ich bin, wenn sie fort sind. (Bridge) Manche Männer suchen Gold. Manche suchen Ruhm. Ich such' diese Stille zwischen Kaktus und Stein, wenn die Sierra atmet – und ich auch. Die Berge schweigen. „Osos negros", sagt man hier. Schwarze Bären. Ja. Das stimmt. Irgendwo weint ein Mariachi. Warum – das fragt man hier nicht. (Strophe 3) Als morgens ich erwachte war der Hang wieder leer nur Spuren im roten Staub – als wären sie nie hier. Ich knipste schnell die Spuren und starrte dann ins Licht manch' Dinge lassen nicht los – die lassen einen nicht. (Refrain) Schwarzbären in Monterrey, sie ziehn durch mein Herz wie ein Wind. Schwarzbären in Monterrey – ich weiß nicht mehr, wer ich bin, wenn sie fort sind. (Outro,) Monterrey… Monterrey… Ellos vuelven.

