
[Intro] [Verse 1] Überwinde ich einen Stein, kommt ein größerer angerollt. Ich trage Lasten, so alt wie ich, mein Rücken krumm, mein Herz schon kalt. Ich blieb freundlich, hielt mich still, doch sie schubsten mich nach unten. Mein Wille bricht, mein Blick wird leer, zu viele Wunden, unverbunden. [Chorus] Ich bin zu müde, um zu kämpfen, zu müde, mich zu wehren. Jeder Traum liegt längst verschüttet, ein Schatten, der nicht mehr gewinnen will. Seh’ ich Hoffnung wie ein Licht am Horizont, drückt jemand den Schalter, und es geht aus. Ich bin zu müde, um noch zu hoffen – zu müde für noch einen versuch. [Verse 2] Sie sagten: „Halte durch, irgendwann wird’s leicht.“ Doch der Weg war nie zu Ende. Alles, was ich baute, brach in sich ein, in meinen Händen nur noch Asche und Staub. Alle Träume – verloren, verschüttet, keine Wege, die noch führen. Ein Herz, das schlägt, weil es noch muss, doch nicht mehr weiß, wofür. [Chorus] Ich bin zu müde, um zu kämpfen, zu müde, mich zu wehren. Jeder Traum liegt längst verschüttet, ein Schatten, der nicht mehr gewinnen will. Seh’ ich Hoffnung wie ein Licht am Horizont, drückt jemand den Schalter, und es geht aus. Ich bin zu müde, um noch zu hoffen – zu müde für noch einen versuch. [Bridge] Vielleicht war ich nie gedacht, für diese Welt, so hart, so schwer. Vielleicht ist Ruhe das Einzige, was ich noch such’ – nicht mehr. [Final Chorus] Ich bin zu müde, um zu kämpfen, zu müde, mich zu wehren. Alle Wege führen nirgendwohin, und ich bleib’ still, geb’ mich hin. Seh’ ich Hoffnung wie ein Licht am Horizont, geht es aus – so war es immer schon. Ich bin zu müde, um noch zu hoffen, zu müde, zu müde... schon. [Outro]

