"Schon werden die Tage wieder kurz... Die Sonne verglüht tiefrot am Horizont... Im Gegenlicht das Laub im Spiel der Farben... Nebelschwaden ziehen kalt auf über dem Wiesengrund..." Ich wandere durch den stillen Wald, Die Bäume im prächtigen Farbenkleid, Die Stimmung, wie im Gemälde von einst, Wunderbar, und doch so eisig kalt. Ich zieh die Spur durchs Blättermeer, Ein schmaler Strich im Pfad der Zeit, Der Wind hat es schon halb verdeckt, Nichts hat Bestand-- Nichts ist doch für die Ewigkeit. Noch ein Jahr, bald schon vorbei, Verflogen im täglich Sorgenbrei, Die Tage waren oft gehetzt, Viel vorgenommen-- was wurde wirklich umgesetzt? Der Bäume Schatten fallen lang, Nächtliche Stille fängt langsam an, Mystische Ruhe breitet sich aus, Und macht mein Herz ganz trüb und bang. [spoken male voice]"Was ist der Jahreszeiten Ziel, Was ist es das ich vom Leben wirklich will? Was haben die Jahre mit mir gemacht? Was habe ich meinen Mitmenschen denn gebracht?" Ein erstes Licht am Firmament, Ein Stern, der für die Hoffnung brennt, Er wirkt sehr fern und unerreicht, Doch Zuversicht den Sorgen weicht. Noch ein Jahr, bald schon vorbei, Verflogen im täglich Sorgenbrei, Die Tage waren oft gehetzt, Viel vorgenommen-- was wurde davon umgesetzt? Die Blätter fallen, decken zu, Der Wald begibt sich nun zur Ruh, Ich kehre um, die Schritte schwer, Lauf wieder alltäglichem hinterher. Noch ein Jahr, bald schon vorbei, Verflogen im täglich Sorgenbrei, Die Tage waren oft gehetzt, Viel vorgenommen-- was wurde davon umgesetzt? "Vielleicht braucht es diese Stille... Einmal zur Ruhe kommen... Sich auf das Wesentliche besinnen... Für die Vergangenheit bedanken... Und Kraft fürs nächste Jahr auftanken..."