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Schreiben aus Frustration - 26.10.2004

Schreiben aus Frustration Schreiben aus Frustration wird schnell im Frust ersticken. Im Frust der Gedanken über einen Zustand oder einen, gar viele Menschen, kann sich der Frust Bahn brechen und in Zeilen niederschlagen. In eigener Sache sei gesagt, Frust ist viel zu wenig, das würde für bisher zwanzig Jahre Füllerschwingen nicht reichen. Es wäre auch kein Ziel und würde die Freude am Schreiben zunichte machen. Zum Schreiben, Beschreiben einer Gedankenwelt, braucht es mehr Fläche, von der man ausgeht. Schreiben aus Frustration ist die letzte Beschreibung die ich mir erwartete. Wer den literarischen Alltag von Cafehaustisch zu Cafehaustisch mitbekommt und dabei auch was abbekommt, der kann doch unmöglich solch einen Frust verspüren. Das beste Urteil bilde sich der Leser selber. Ich drehe gern den Frustfaktor und unterstelle den Kritikern den Frust, den sie mir so gerne in mein Werk interpretieren. Wieviel Frust muss vorhanden sein, um nicht den tieferen Sinn der Mitteilung zu begreifen? Aus Frust kann man doch unmöglich ein umfassendes Spektrum gestalten. Wer mich kennt muss was aushalten und leider leider stelle ich fest, vom vorpräparierten Leser, der schon wie mit Glacéhandschuhen an mich herangeht, über eine Seite die ein Tabuthema ist,!!! alles in den Frusteimer zu schmeißen. Da denke ich an den Bayerischen Rundfunk, sowie einige hiesige Presseorgane, die sich lieber die Zunge abbeißen und die Keule der Ignoranz, wenn nicht sogar der Zensur über mich schwingen. Was soll ich sagen? Frust? Nein, aber das Thema thematisieren, ja schon, nur nicht stillschweigend, es geht weiter ohne Frustration, denn auf Frustration würde die Resignation folgen. Aber wer mich kennt der weiß, welche Hoffnung mich trägt!!