Chorus (50s retro – female sung, warm but melancholic) Keine Zügel am Pferd, kein Halt beim Fallen, bricht mir die Last das Genick — dann dank ich euch allen. Strophe 1 (tight, deutsch, aggressiver Flow) Ma — sieh, was ich getan hab, keine Reue, kein Stolz, sieh, was ich zerstört hab, nur um zu fühlen, doch was solls. Du gabst mir Leben, du gabst mir Mahl, doch nie gezeigt, wie man Überlebt, nie erwähnt mir die Qual. Nie gesagt, dass ich blute für jedes Stück, bis vom Puzzle nichts bleibt außer Staub zurück. Also hab ich’s selbst zerlegt, mir den Dreck reingezogen, wenn ich alles verlier, dann bewusst — nicht erlogen. vom Bus in die bahn, von der Bahn zur Bar, geh hinunter, kriech zurück, die selbe Schar. Burg aus Sand, denn sie fällt sofort, reiß sie ein, doch sitz erneut im Sattel — vor ort. Stadt zu Stadt, schon wieder verirrt, sag dem Boss nicht ich wäre wieder verwirrt. Ich reit dieses Pferd, bis es mich abwirft, dann erschieß ich es selbst, damit mein Kopf wieder klar wird (bang, Bang). Tausch ’ne Kuh gegen dein Mädchen, mach Mama stolz auf Deals ohne Sinn (scheiße ja!). Als Moderner Playboy sixty-nine mit Samen im Sack, froh, dass ich diese kaputten Gene nicht weitertrag. Nie die Axt fallen lassen, nie Ruhe gelernt, wie der Man on the Moon, zu weit entfernt. Je lauter sie klatschen, desto leerer mein Blick, zwischen Ton und Gefühl kein Mitgefühl, echt sick Ich brauch kein Nicken, um weiterzugehen, niemand hat mir gesagt, ich ernte was ich säe Doch Gott — wer zur Hölle liegt neben mir? (fuck) Oder bin ich es selbst in Kotze aus Bier. Ma, schau — keine Zukunft, steh trotzdem hier, hab mir diese Rüstung aus morschem Holz konstruiert. Chorus (50s retro – female sung, warm but melancholic) [Hook] Keine Zügel am Pferd, kein Halt beim Fallen, bricht mir die Last das Genick — dann dank ich euch allen. Strophe 2 (dunkler, schneller, dichter) Ich glaub, ich bin tot, red aber immernoch, seh nichts außer Licht, nur Rauschen im Kopf. Gehirn und Blut in Adidas-Anzug, Ist hier Ende — wars das?(Bastarde!!). Gedanken sind Fallen, Worte bergen Narben, dachte es zuerst, wollt’s nur nicht sagen (pah). Zunge rutscht raus — wer hat denn das erlaubt? Lass mich besser allein, das wäre für mich vertraut. Vater schreit laut, mein Rückgrat bricht ein, Männlichkeit versinkt und er über mich herein. Vater, tut mir leid, dass du bist was du bist Alter Mann predigt Schuld, gleiche Lieder, nur List. Holzkreuz, Zwangsbeifall, sing so lang, bis keine Schuld mehr an dir haftet — egal. Tenor im Chor, doch falscher Ton, dein letztes Mahl sing davon, warum dieser Ort nicht für mich gebaut ist — denn was ändert das schon. Und trotzdem bleib ich. Hab Samen gesät in vergifteten Grund, Wünsche gegossen, Träume ertränkt und Hab mir geschworen, Lieben zu lernen wie Angst, langsam, angespannt, mit zitternder Hand. Zieh Scham aus dem Alcohol, Ego stapelt sich hoch, um den Barstuhl herum — (tja...). Sag den ruhelosen Jahren leise adé, dem Lärm, der Panik, den Tränen, die keiner je sieht. Hab mich selbst eingeladen ans Ende der Welt, Rüstungen sauber gestapelt, kein Spiel mehr, kein Held. Frauen, Männer, Kinder stehen stumm am Strand, sehen die Sonne untergehen — und den Leblosen Mann (Eiskalt). Finale Hook / Outro Chorus (50s retro – female sung, warm but melancholic) Keine Zügel am Pferd, kein Halt beim Fallen, bricht mir die Last das Genick — dann dank ich euch allen. Wenn ich stürz, dann bewusst. Wenn ich bleib, dann real. Kein Griff, kein Gurt — nur Gewicht und Moral.