
Tax me (if you can!)
Tax me (if you can!) Die Steuertricks der Superreichen Der erste Teil der Dokumentation zeigt, wie die Ungleichheiten im Steuersystem im vergangenen halben Jahrhundert langsam, aber stetig zunahm. Einige Vermögende entwickelten unter US-Präsident Ronald Reagan die "Trickle-down-Theorie" und ließen die Welt glauben, dass ihre Steuererleichterungen im Laufe der Zeit auch dem Allgemeinwohl zugutekämen. Tax me (if you can!) Millionäre kämpfen für Gerechtigkeit Die Superreichen stehen im Visier von Politik und Öffentlichkeit. In Kanada, Großbritannien, Spanien, Frankreich und Deutschland wird über Reichensteuern diskutiert. Dabei stellt sich überall dasselbe heraus: Die Vermögendsten zahlen nicht ihren gerechten Anteil. Sie senken seit rund 40 Jahren Schritt für Schritt ihre Steuern und machen sich alle Lücken im System zunutze. Überdies etablierten sie ein Narrativ, demzufolge eine Reichensteuer eine Gefahr für die Wirtschaft darstelle - eine Theorie, die in den USA unter Präsident Ronald Reagan entstand und seitdem von Politikern, Politikerinnen und Medienhäusern im Besitz von Milliardären verbreitet wird. Das Ergebnis: Innerhalb von 20 Jahren versechsfachte sich das Vermögen der Superreichen, während ihr Steuersatz gleichzeitig in den Keller ging. Damit stellt sich heute zwangsläufig die Frage: Wer kontrolliert die Einhaltung der Spielregeln? Wer kämpft für mehr Steuergerechtigkeit? Der Wirtschaftswissenschaftler Gabriel Zucman ist der Held einer Bewegung, die in den USA ihren Anfang nahm. Einige Millionäre schlossen sich ihm an, um Staaten und Institutionen von der Notwendigkeit einer Reform für die Besteuerung der Superreichen zu überzeugen. Davon erzählt der zweite Teil der Dokumentation "Tax me (if you can!)". Die Superreichen stehen im Visier von Politik und Öffentlichkeit. In Kanada, Großbritannien, Spanien, Frankreich und Deutschland wird über Reichensteuern diskutiert. Der zweite Teil der Dokumentation "Tax me (if you can!)" blickt auf eine neue Steuergerechtigkeitsbewegung. Sie besteht einerseits aus Wirtschaftswissenschaftlern um den Franzosen Gabriel Zucman, der ein neues Steuerkonzept für Superreiche entwickelte. Andererseits gehören ihr auch politisch engagierte Millionäre, wie die US-Amerikanerin Abigail Disney, die Österreicherin Marlene Engelhorn und der Franzose Guillaume Rambourg, an. Ihr Anliegen: Sie fordern höhere Steuern, um einen gerechten Beitrag zum Gemeinwesen zu leisten. Vom G20-Gipfeltreffen über die Europäische Kommission und die französische Nationalversammlung bis zum US-Senat mischen sich diese "Steuerrebellen" in die öffentlichen Debatten ein. Ihr Slogan ist so einfach wie unmissverständlich: "Tax us now!". In der ARD Mediathek gibt es diese Doku und wir sollten sie anschauen und den Link dann auch weiterleiten. Wir können etwas ändern, wenn wir uns dafür einsetzen.

