
Unsichtbare Menschen [STTZ Anti-Obdachlosigkeit]
[Strophe 1] Unter der Brücke, da zieht der Wind, keiner bleibt stehn, keiner hört hin. Pappe als Decke, die Straße als Bett, die Stadt geht weiter, so schnell, so nett. [Refrain] Und der Wind singt sein Lied durch die Nacht, über Menschen, die keiner mehr beachtet. Oben die Lichter, unten das Grau, alles läuft weiter — keiner schaut genau. [Strophe 2] Kalte Hände, ein leerer Blick, Man schaut hin und geht dann zurück. Keiner fragt, wie’s weitergeht, weil keiner versteht, wie lang so was geht. [Refrain] Und der Wind singt sein Lied durch die Nacht, über Menschen, die jeder gesehen hat. Oben die Lichter, unten das Grau, alles läuft weiter — keiner schaut genau. [Bridge] Vielleicht reicht ein Wort oder’n kleines Stück Zeit, nur kurz mal sehn, wer da wirklich bleibt. Kein großes Ding, keine Heldentat, nur zeigen, dass man’n Herz noch hat. [Refrain] Und der Wind singt sein Lied durch die Nacht, über Menschen, die jeder gesehen hat. Oben die Lichter, unten das Grau, alles läuft weiter — keiner schaut genau. [Outro] Unter der Brücke, da schläft die Stadt, alles still, weil jeder Hunger hat. Der Wind zieht weiter, bleibt nie lang, doch sein Lied klingt leise nach.

