
Am Galgen Wie der sich doch schön drehen und wenden kann. War nicht immer so, er hatte mal einen festen Standpunkt. Damals, als er noch geradeaus ging, hat man ihm viel geboten für die Lebenden und die Toten, er wollte keinem die gewünschte Rechtfertigung geben. Jetzt darf jeder hineindenken, was er will. Der Wind weht und er dreht sich im Wind. Sie sagen, er hat das gesagt, sie wissen, so hat er es gemeint. Es wird überlegt von seinen ärgsten Gegnern, ihn so still und leise in die eigenen Reihen einzureihen. Wie er doch so die Arme hängen lässt, immer wirkten seine Hände, wirkten auch dort, wo es niemand sah. Jetzt hängt er da, der Hals ist lang geworden, nicht dieses Bild wird bleiben, auch wenn das Bild am Galgen Bände spricht, wenn der Mensch ein Bekannter war.

