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Wer trägt euren Schmerz

V6

[Intro, ruhig, nah, fast gesprochen, bittere Ruhe] Ich hab euch getragen. Ihr habt mich bewertet. Und jetzt fragt ihr, warum ich nicht mehr dankbar bin? Muhaha.. [Verse 1, dunkel, präzise, kontrolliert wütend, multisyllabic, tight flow] Ich sag es offen, ich Trag es schon viel zu lang in mir, Nach all den Verletzungen, trage ich nicht nur jede Narbe sagt: „Du bist dran.“ Zusätzlich trag ich die Konsequenzen, für euer Begrenztes Denken! Doch ihr zählt nur Fehler, was ich Wiegt jedes Wort von mir ab, als wär mein Herz nur Krach, kein eigener Wert, Quasi Meinung Ob-Dach-los. Doch ich geh Looooos und Beweis es mir, dann seh ich euch wieder, Ihr redet immer noch, redet immer noch von Zukunft, obwohl ihr schon gestern im gestern gelebt habt!, Alle alte Wunden werden euer Maßstab für Mich. Ihr messt mich an euren Persönlichen Brüchen Ihr fragt nicht, was die Konsequenzen kosten würden, Lieber lauft ihr Freiwillig in die Hürde, Hauptsache, ich hab kein Reeeeecht ihr wollt nur, dass ich schweig, wenn ihr mich verliert. Ich bin kein Kind mehr unter eurer Maske, kein Zwirn, kein Schein, kein schöner Klang. Der Schaden war vielleicht nicht gewollt, doch er ist real — und dafür ist es zu spät. Ich falte mich nicht mehr für euer Urteil, jedes Wort von euch war früher wie ein Schlag. Jetzt sag ich klar, ohne Wut im Rücken: Ich war euer Boden, ihr seid drüber gelaufen. [Pre-Chorus, ansteigend, emotional, offen] Sag mir, was wolltet ihr von mir? Dass ich zerbrech und dankbar bin? Ich hab euch festgehalten, wenn ich fiel, doch wer hat mich je festgehalten? [Chorus, hymnisch, groß, eingängig, offene Vokale, Crowd-Feeling] Wie oft muss ich mich noch entschuldigen, dass ich ein Herz hab? Ist es euch das wert? Denn wer trägt euren Schmerz dann, wenn ich nicht mehr da bin, wenn ich nicht mehr da bin? Wie oft muss ich mich noch entschuldigen, dass ich ein Herz hab? Ist es euch das wert? Denn wer trägt euren Schmerz dann, wenn ich nicht mehr da bin, wenn ich nicht mehr da bin? [Verse 2, technischer, dichter, analytisch, hart aber klar] Ich seh mich kaum noch im Spiegel, zu oft verlernt man, was man kriegt. Ich war der weiche Boden unter euren Schritten, ihr habt mich mit jedem Tritt verdichtet. Mit Geschichten, mit Lügen, mit eurem Stolz, ihr betrügt euch selbst und nennt es Wahrheit. Ich war müde — ihr nanntet es Schwäche, ich war voll — ihr nanntet es Problem. Dabei trug ich eure Lasten in der Hand, und hab trotzdem noch nach Sinn gesucht. Ich wollte keinen Krieg, ich wollte Frieden, doch Frieden braucht Wahrheit, keine Fassade. Ihr wollt Kinder, aber keine Verantwortung, ihr wollt Nähe, aber keine Konsequenz. Ich hab gelernt: Wer nur bewertet, liebt nicht, der verwaltet nur, was ihm nützt. [Bridge, leise, introspektiv, fast gesprochen, dann steigend] Ich brauch nicht viel Anwesenheit, manchmal nur ein bisschen mehr Schweigen. Keine Einbahnstraße, auf der ihr alles abladet, kein Zuhause, das nur existiert, wenn ich funktionier. Ich will nicht hart sein müssen, nur um bei euch bleiben zu dürfen. Ich will nicht kleiner werden, bis nichts mehr von mir übrig bleibt. Ich hab versucht, mich anzupassen — doch Anpassung war kein Frieden, nur Verlust. Deshalb geh ich nicht aus Kälte, sondern weil Wahrheit keine Chance bekam. [Pre-Chorus, kraftvoll, befreit] Sag mir, was wolltet ihr von mir? Dass ich zerbrech und danke dir? Ich halt mich jetzt selbst, wenn ich fall, ich steh wieder auf — warum auch nicht? Wahre Intelligenz kennt keine Grenzen, die andere mir in den Kopf schreiben. [Chorus, mächtig, mit Chor/Crowd, emotionaler Höhepunkt] Wie oft muss ich mich noch entschuldigen, dass ich ein Herz hab? Ist es euch das wert? Denn wer trägt euren Schmerz dann, wenn ich nicht mehr da bin, wenn ich nicht mehr da bin? Wie oft muss ich mich noch entschuldigen, dass ich ein Herz hab? Ist es euch das wert? Denn wer trägt euren Schmerz dann, wenn ich nicht mehr da bin, wenn ich nicht mehr da bin? [Outro, Chor, kraftvoll, nachhallend, offen] Ich war euer Boden. Ihr seid drüber gelaufen. Jetzt trag ich mich selbst. Und ich entschuldig mich nicht mehr dafür, dass ich ein Herz hab.