
Dies ist ein vertontes Gedicht, das in Schweizer Mundart eine innere Reise beschreibt – von Verwirrung und Fremdbestimmung hin zu einem kurzen Moment der Selbsterkenntnis, bevor die Realität die Person wieder einholt. Der Text zum Lied wurde vor über 10 Jahren von einem guten Freund geschrieben. Marionette am Draht - ein Lied in schweizerdeutscher Mundart Text: © E. Peterhans I schtiig uf än Berg ue Und all's isch so schtill I mir inne, än Unrueh Weiss nömm was i will Lueg über die Täler I gschpür dass nüüt meh gaht Und füehl mi grad wie-ne Marionette am Draht Gseh wiit unt’ all die Schtrasse Viel Auto und Lüüt Wie-n-ich das doch hasse Das Hetze für nüüt Und schiinbar kännt jede sis Ziel Weiss wo’s dure gaht Meint, macht was er will Marionette am Draht [instrumental] I mir inne wird's jetzt hell Und i han neue Muet Weiss ändli was i will Und merk, wie guet das tuet Und ich schtiig wieder ab Da wird's mir erscht klar S gross' Problem won-i-han I bi leider kein Schtar Sondern au nur so-nen chliine Hund Wo alles mit sich mache laht Wie die andere deet unt' Marionette am Draht. [instrumental]

