[Strophe 1 – gesprochen, leise] Ich stehe in einem Zimmer ohne Klang. Die Zeit rinnt träge an den Wänden hinab. Jede Sekunde schmeckt nach Staub, nach dem, was einmal war. Ein Tropfen fällt. Vielleicht bin ich das. Vielleicht nur der Rest von einem Gedanken. [Strophe 2 – ruhig, eindringlich] Der Spiegel atmet kalt. Er kennt mein Gesicht, doch nicht mehr meinen Namen. Ich lächle – nur um zu sehen, ob ich es noch kann. Doch selbst das Licht verweigert mir die Antwort. [Refrain – geschrien, aggressiv, eindringlich] Wenn das Schweigen fällt, verblasst die Welt im Grau. Kein Wort, kein Klang, kein Morgen. Nur Erinnerung – und ich. Wenn das Schweigen fällt, zerbricht das Ich im Kreis. Ich höre mein Denken atmen. Und weiß, dass nichts mehr bleibt. [Strophe 3 – zunehmend verzweifelt] Die Schatten schreiben Geschichten an die Decke, aus Träumen, die niemand mehr braucht. Ich habe versucht, die Nacht zu zählen, doch sie hört nicht auf. Sie wächst. In mir. Durch mich. [Bridge – flüsternd, fast mechanisch] Ich lösche mein Spiegelbild. Ich lösche mein Wort. Ich lösche den Grund, warum ich noch warte. Nur das Herz – schlägt weiter, aus Gewohnheit. [Refrain – geschrien, aggressiv, wütend] Wenn das Schweigen fällt, verblasst die Welt im Grau. Kein Wort, kein Klang, kein Morgen. Nur Erinnerung – und ich. [Coda – flüstern, kaum hörbar] Und irgendwo, am Ende der Stille, steht mein Name. Durchgestrichen.
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