
„Der Bus kommt vielleicht“
(Intro) (riff-driven) (Shouted) Eins, zwei, drei, vier! (Verse 1) Acht Minuten bis zur Arbeit, wenn ich selber Gas geb’. Doch der Bus fährt laut Plan nur wenn er grad Lust hat – maybe. Ihr sagt: „Verzicht ist Zukunft!“ Klingt super im Podcast. Doch bei mir fährt Zukunft nur zweimal am Tag. (Pre-Chorus) Hier draußen ist Mobilität kein Lifestyle-Trend im Feed — hier ist sie der Unterschied zwischen Job… und Kündigungslied. (Chorus) (Gang Shouts) HEY! Der Bus kommt vielleicht! Wenn nicht, dann halt nicht! Zweieinhalb Stunden Zeit – für philosophisches Nichtstun im Nichts! HEY! Ihr wollt die Welt befreien? Dann baut erst mal ’ne Linie hier rein! Bis dahin roll ich weiter allein — mit Gibson-Sound und Benzin! (Verse 2) Mit dem Fahrrad fünfundvierzig, bei Gegenwind fünfzig plus. Zu Fuß ’ne Stunde sechzehn, mit Hoffnung im Überfluss. Ihr habt ’ne App für alles, wir haben Funkloch und Feld. Ihr diskutiert Verkehrswende — wir diskutieren: „Kommt er heut überhaupt zur Welt?“ (Chorus) HEY! Der Bus kommt vielleicht! Manchmal sogar pünktlich — vielleicht! Doch meistens steh ich hier allein mit ’nem Fahrplan aus dem Jahr zweitausendeins! (Guitar Solo) (Fettes, bluesiges Gibson-Solo leicht over-the-top kleine Slide-Einlage am Ende kurzer Feedback-Sustain) (Bridge) (halb gesprochen, ironisch) „Stell dein Auto ab.“ Ja klar. Schick mir ’nen Bus. Und vielleicht noch ’nen Bahnhof. (Final Chorus) (größer, doppelt) HEY! Der Bus kommt vielleicht! Und wenn nicht – bleib ich bereit! Die Zukunft darf gern elektrisch sein — doch sie muss auch hier erscheinen! HEY! Der Bus kommt vielleicht! Doch ich komm trotzdem zur Arbeit! Mit Hasenherz und Rock’n’Roll — und ’nem Tank noch halb voll! (Big Outro) (Shouted over riff) Mr. Fluffybunny takes the wheel!

