
„Hey Bro, was riecht hier so lecker?“ „Jo, das ist der Crunch in den Lines. Mal probieren?“ „Weiß nicht, bin kein Microfone-Checker.“ „Musst du auch nicht sein – wenn dein Herz vibriert, bist du schon drin.“ Ich bin zwar kein Sido, doch es wird eh nicht gewertet. Lass den Beat laufen – denn hier wird Schmerz vergoldet, nicht verwertet. Worte strömen raus, direkt zu dir, ich frier wie ein Tier ohne Fell, bell wie ein Hund, der den Grund sucht, warum Herrchen flucht. Der letzte Wille war nicht meiner, war von Reiner – Zufall, der mit Licht spricht, flüstert leise wie ein Prophet im Nebel. Kein Maskenmann – aber echt, mein Flow brennt wie Diesel. Ich bin kein Mensch – ich bin ein Sinn, tauch auf aus der Tiefe, wo andere verschwinden. Kein Papier, kein Schwur, nur Stimme und Spur – und der Crunch in den Lines bleibt pure Kultur. So steht's geschrieben – auf keinem Pergament, wir stiften Frieden, während die Menschheit pennt. Gefangen in Strukturen, verloren in Mustern, alte Fehler wie Narben, verkleidet in Flüstern. Die Bretter da draußen bedeuten kein Leben, sie sind Fallen gebaut von den immer gleichen Wesen. Mit Befehlen und Regeln, doch wir bringen Seele, kein Diss – nur Klang für die, die noch fühlen. Ich bin kein Mensch – ich bin ein Sinn, aus Schatten gemacht, mit Licht in der Linse. Kein Applaus, kein Gold – nur Wahrheit im Takt, und dein Echo bleibt, auch wenn keiner mehr klatscht. Also heb deine Stimme, du Schatten aus Licht, dein Mic ist ein Anker, dein Text ein Gedicht. Und wenn sie uns begraben, bevor wir verbrennen – dann wird unser letzter Reim das System sprengen.

