[Intro – leer, langsam, kalt] Ich bin müde Nicht vom Tag Sondern vom Sein [Verse 1] Ich steh auf, weil ich muss Nicht, weil ich will Alles fühlt sich schwer an Sogar das Atmen, still Ich hab nichts gesagt Denn keiner hört wirklich hin Und wenn ich lächle Dann nur, weil es das verlangt – nicht weil ich’s bin [Hook – leise, resigniert] Ich kann nicht mehr Nicht weiter, nicht zurück Ich bin da Aber längst verschwunden Ich fühl mich bedeutungslos Wie Staub in einem Raum Der nie wirklich offen war Nur zu – und laut [Verse 2] Ich denk zu viel Und fühl zu wenig Oder umgekehrt Ich weiß es nicht mehr Gedanken wie Nadeln Kreisen in Dauerschleife Ich sag mir: "Tu’s nicht" Aber frag: „Was wär, wenn doch?“ [Hook – wiederholt, noch stiller] Ich kann nicht mehr Nicht weiter, nicht zurück Ich bin da Aber längst verschwunden Ich fühl mich bedeutungslos Wie Staub in einem Raum Der nie wirklich offen war Nur zu – und laut Ich rede nicht drüber, weil ich weiß, dass es niemand wirklich hören will. Lieber schweige ich und lasse mich leise zerbrechen. [Bridge – fast geflüstert] Sag nicht, ich sei stark Ich hab nur lange geübt Zu funktionieren Ohne zu leben Es gibt keinen Platz für mich in dieser Welt. Ich passe nicht rein. Nie getan. Ich bin ein Fehler im System. Und Fehler werden gelöscht. Sag nicht, es wird besser Ich glaub dir nicht Weil Hoffnung Mich schon zu oft belogen hat [Outro – langsam, verklingend] Ich kann nicht mehr Und vielleicht reicht das Als letzter Gedanke Bevor ich wieder schweig für immer...