
Strahlen hell wie ein Diamant
**[Intro]** S Licht fälld nich. S Licht atmet. **[Kuplet 1]** Der Diamant is kee Steen - der is e Fenster, dahinner guckt wer nein, ganz still un fester. Die Kanten schneidn die Nacht in Bänder, die Bänder drehn sich, wie die Trumm, immer wänder. Tumm. Tumm. Klick. In jeder Kante - dei Gesichte, nor älter um e tausend Jahre, s is e schlichte, un jinger um een einz’gen Schlag. Der Takt hält dich, der Takt fragt nich nach. **[Refrain]** Shine bright like a diamond, bis die Kanten Wasser wern, ganz sacht. Shine bright like a diamond, bis die Trumme mitn Herzen schlägt un wacht. Tumm-tumm, tumm-tumm - s Licht fragt nich um Erlaubnis, nee. Es steigt ein in den Brustkorb, sieh, un klopft von drinnen wieder raus, ganz ohnee Weh. **[Kuplet 2]** *(Kleine Trumme dichter, wie Reen uff Blech)* Mir ging’n den Fluss aus brochnen Glase lang, jeder Schritt e Blitz, jeder Blitz e Klang. Un jeder Blitz e Name, den de vergaßn hast zu sagn, der lag im Glas un wollt nich mehr ertagn. Der Trummler irgndwo hinterm Horizonte hält den Takt der Welt in seine Hände, ohne Fronte: er treibt nich an, er lässt nich los. Er sagt nor still: du leuchtest schonn, ganz groß. Du hast es bluß noch nich gesehn, der Schein war schonn in dir, ganz ohnee Flehn. **[Bridge]** *(Nor die Boogge, un Stille zwischenden Schlägen)* Tumm………… tumm………… In der Pause sieht mer’s klar un stumm, wie der Diamant sich selber dreht, ganz um un um. Nich für uns. Für den, der drinne war, der ooch mal Mensch gewesn is, ganz wunderbar, un sich entschieden hat: ich bleib das Licht. Der Schlag geht weiter. Der Schlag spricht nich. **[Letzter Refrain]** *(Alle Trumm dicht, fast Hypnose)* Shine bright like a diamond - un die Kanten falln wie Blätter, sacht. Shine bright like a diamond - un die Blätter wern wieder Kanten, in der Nacht. Tumm-tumm-klick, tumm-tumm-klick. Die Nacht hört nich uff. Sie wird bluß durchsichtig, ganz ohne Gruff. Un in der Durchsicht klopft wer leise mit, im selben Takt, im selben Schnitt.


