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Naivität der Verhältnisse - 0607.2007

Naivität der Verhältnisse Jede Mehrheit ist suspekt und subjektiv nur der Einzelne. Jede Mehrheit die Minderheit bleiben möchte tut gut daran, sich bis zum Einzelnen zu hinterfragen, auf dass der Einzelne für sich den objektiven Eindruck gewinnt, das sei seine Mehrheit. Jede Mehrheit die sich findet braucht einen Anker, braucht eine fundamentale Basis. Suspekt, suspekt, der Einzelne möchte frei von der Mehrheit sein und erkennt sich doch nur im Spiegel der Mehrheit, weil doch eine Mehrheit wie das Geld im Geldbeutel erst durch eine Masse desselben die Möglichkeiten eröffnet. Jede Vereinzelung ist suspekt, weil subjektiv nur die Mehrheit den Einzelnen tragen kann. Wer ist hier das Objekt der Subjektivität um eine gewisse Naivität zu ertragen, ob bei der Mehrheit oder der Minderheit?