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Kennen Sie Jesaja? - 14.01.2005

Kennen Sie Jesaja? Kennen Sie Jesaja? Nein, ich meine nicht nur dem Namen nach. Ja was meinen Sie, wen ich alles dem Namen nach kenne, da kennen wir doch alle, bestimmt Gott und die Welt. Wohl auch wieder nur ersteren und letzteren dem Namen nach. Dieser Jesaja, dem ich die Erkenntnis zugestehe, die heute hauptsächlich denen abgeht, die gar nicht groß genug betonen können, dass sie die sind, die den Begriff Gott verwalten. Der Jesaja hatte eine Sprache die schamlos mit der Welt die glaubt, Gott zu haben wie sie die Welt hat, ins Gericht ging. Diese Sprache leuchtet bis in unsere Tage, sie leuchtet über die selbstgefällige, religiöse Art, die sich den Hof macht und die Behauptung hinstellt, sie hätte den Weg gefunden ohne den Heiligen Israels. Kennen Sie Jesaja? Wenn Sie ihn hören, bekommen Sie ihn meist nur verkürzt zu Ohr. Wer hört schon gern, dass alle große Anstrengung nichts ist und kein Haus ein Gotteshaus sein kann, wenn der kommende König, der Heiland Jesus Christus, außer dem keiner ist wie dieser Jesaja beschrieb, Wohnung im Herzen, im Verstand, im Handeln seines Volkes in aller Welt findet. Drohend baut der Prophet die Kulisse des Gerichts auf, droht zuerst dem Religiösen, der gar keine Unterscheidung zwischen Religion und dem Glauben an den lebendigen Gott macht. Die Kirchen sind voll der Feinde des Kreuzes Christi. Kennen Sie Jesaja ohne wenn und aber, nicht geschönt, nicht gefärbt? Unsere Religion ist schief, sie sinkt langsam bis zu den plötzlichen Gerichtswellen ab. Kein Dom, keine Enzyklika kann uns Hilfe geben. Hilfe und aufrechten Stand kann es nicht in der religiösen Flucht geben. Da baut Jesaja zu analytisch das Heuchlertum ab und schält den gerechten Gott heraus, der liebt, der vergibt, aber auch um der Heiligkeit wegen richtet. Würden nicht gerade heute scharfe Jesajaworte gesunde Trennungen hervorrufen? Das Problem derer Tage ist das selbe, das Israel schon zu Jesajas Tagen hatte, es ist die geistige Prostitution oder etwas deutlicher ausgedrückt, geistige Hurerei. Kein Mensch kann einen Richterspruch sprechen, der Mensch kann nur einen Warnruf zur Buße und Umkehr tun und beginnt am besten gleich bei sich selbst. Es liegt nicht an unseren Kirchen wie Heiligtümern, der Inhalt macht die Musik, auf die Gott und Welt reagieren. So manches Mal müsste man mehr einem Atheisten Recht geben, wenn er verstandesgemäß das was wir Kirche und Religion nennen, betrachtet, wenn da nicht die Erfüllung des Wortes Gottes im Raum stehen würde. Kennen Sie die Erfüllungen Jesajas? Bei einigen sind Sie im Einundzwanzigsten Jahrhundert sogar Augen-und Lebenszeuge und das, ob Sie Christ sind oder nicht. Alles was uns Jesaja zeigte ist in Jesus Christus erfüllt.